Trotz Warnung von Hawking: Forschende wollen Signal an Aliens senden


Weiß schimmernder Kugelsternhaufen vor schwarzem Weltall

Der große Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules war das Ziel des Arecibo-Signals.

06.04.2022, 15:49 Uhr

Wissenschaftler planen, Informationen an möglicherweise außerhalb der Erde vorhandenes Leben zu schicken. Ist das eine gute Idee? Stephen Hawking vertrat eine eindeutige Meinung.

Sind wir allein im Universum? Es ist eine der großen ungeklärten Fragen der Wissenschaft. Die nächste Frage sollte vermutlich lauten: „Wollen wir das überhaupt herausfinden?“ Doch Forschende arbeiten scheinbar eher an: „Wie machen wir uns am besten bemerkbar?“ Dabei steht es wahrlich in den Sternen, wie schlau es ist, die Aufmerksamkeit von unbekanntem, möglicherweise intelligentem Leben auf uns zu ziehen. Der theoretische Physiker Stephen Hawking (* 8. Januar 1942; † 14. März 2018) zumindest hielt nicht viel davon. Andere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen arbeiten dennoch an einer verschlüsselten Botschaft fürs All – und die enthält so einiges an Infos über uns.

Erste Kontaktaufnahme scheiterte …

Früher bläuten einem die Eltern ein, man solle nie zu einem Fremden ins Auto steigen. Mittlerweile heißt es, man solle keinem Fremden im Internet schreiben. Der Logik folgend müsste es in Zukunft lauten: „Nimm keinen Kontakt zu einem Alien auf, das du nicht kennst.“ Nur gibt es überhaupt Aliens, Außerirdische, oder intelligentes Leben außerhalb der Erde? Das versuchen Wissenschaftler herauszufinden. Bereits 1974 gab es mit der Arecibo-Botschaft den Versuch, intelligente Lebensformen im All zu erreichen. Auf das Radiowellensignal aus der gleichnamigen Hafenstadt Arecibo in Puerto Rico gab es keine Antwort. Die binär codierte Nachricht gab Infos über die Struktur der DNS des Menschen, die menschliche Population und darüber, woher das Signal stammt.

… die zweite soll es richten

Wissenschaftler haben an einer neuen Nachricht getüftelt, die quasi ein Upgrade der Arecibo-Botschaft darstellt. Sie heißt „Beacon ithe Galaxy“ (BITG, etwa „Signalfeuer in der Galaxie“). Die Botschaft enthält laut dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin „Newsweek“ mehr Informationen über grundlegende mathematische und wissenschaftliche Konzepte. Gegenüber dem Magazin spricht Matthew Chong, Physik- und Mathematikstudent an der Universität Cambridge, von „neuen grafischen Informationen in Form von Bildern und speziellen ‚Alphabeten‘ zur Darstellung von Zahlen, Elementen, DNA, Land, Ozean und Mensch …“ Jonathan Jiang, Projektleiter und Wissenschaftler am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA, ergänzt, dass die BITG-Botschaft auch Informationen enthalte, „um die Position der Erde innerhalb der Milchstraßengalaxie anzuzeigen“.

Von wo wird die Nachricht verschickt?

Die Forschenden senden die Nachricht den Informationen zufolge nicht selbst. Stattdessen könnte sie eines Tages vom „Tianyan“ genannten Radioteleskop Five-Hundred-Meter Aperture Spherical Radio Telescope in China und dem Allen Telescope Array im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien gesendet werden.

Kritik an der Vorgehensweise

Der verstorbene Physikprofessor Stephen Hawking äußerte sich mehrfach besorgt über den aktiven Versuch, außerirdisches Leben zu kontaktieren. Wie die BBC berichtet, war das bereits 2010 der Fall. Hawking warnte, dass Außerirdische die Erde wegen Ressourcen plündern könnten: „Wenn uns Außerirdische besuchen, wäre das Ergebnis ähnlich wie bei der Landung von Kolumbus in Amerika, die für die Ureinwohner Amerikas nicht gut ausgegangen ist.“ Hawking warnte vor aktiven Versuchen, mit Außerirdischen zu kommunizieren, und erklärte: „Wir müssen nur auf uns selbst schauen, um zu sehen, wie sich intelligentes Leben zu etwas entwickeln könnte, dem wir nicht begegnen wollen.“

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COSMIC SETI: Radioteleskopanlage VLA startklar für umfangreichste Suche nach außerirdischen Techno-Signaturen


Einige Teleskope der Karl G. Jansky Very Large Array in New Mexico. Copyright: CGP Grey (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Einige Teleskope der Karl G. Jansky Very Large Array in New Mexico.
Copyright: CGP Grey (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Mountain View (USA) – Im Rahmen des Projekts „COSMIC SETI“ plant das National Radio Astronomy Observatory (NRAO) der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) gemeinsam mit dem SETI Institute die Radioteleskopanlage VLA (Karl G. Jansky Very Large Array) rund um die Uhr für die umfangreichste Suche nach außerirdischen technologischen Signalen auf der nördlichen Hemisphäre zu nutzen.

Das Kürzel „COSMIC SETI“ steht dabei für das “Commensal Open-Source Multimode Interferometer Cluster Search for Extraterrestrial Intelligence”, also für eine simultan zu und im Hintergrund zu sonstigen astronomischen Beobachtungen laufende interferometrische Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Die Idee hinter COSMIC ist es also, das VLA simultan während der sonstigen wissenschaftlichen Beobachtungen mit den 27 großen Radioteleskopen der Anlage nach intelligenten Technologie-Signalen suchen zu lassen und die Daten direkt an die SETI-Astronomen zur Analyse zu übertragen.

Hintergrund
Die Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) befindet sich der Ebene von San Agustin im US-Bundesstaat New Mexico. Die Anlage besteht aus insgesamt 27 Radioteleskopen mit einem Durchmesser von jeweils 25 Metern, die entlang dreier umgekehrt-Y-förmig angeordneter Gleise von je 21 km Länge platziert werden können. Auf diese Weise erreicht die Anlage eine kombinierte Kollektorfläche von 130 Metern. Die einzelnen Antennen können fortwährend das Radiospektrum im Frequenzbereich von 1 bis 50 GHz absuchen. Einzelne Schüsseln sind zudem in der Lage auch unterhalb von 1 GHz bis auf 54 MHz (also dem Frequenzbereich irdischer TV-Übertragungen) zu suchen. Wenn die Anlage im SETI-Betrieb online gehen wird, wird sie innerhalb von zwei Jahren rund 40 Millionen galaktische Systeme absuchen können. Auf diese Weise wird das bislang umfangreichste SETI-Beobachtungsprogramm der nördlichen Hemisphäre möglich sein. „Die COSMIC-Suche wird empfindlich genug sein, um Signale von Sendeanlagen von der Größe des Arecibo-Radioteleskops bis auf eine Entfernung von etwa 81 Lichtjahren im Frequenzbereich von 230 MHz bis 50 GHz orten zu können, erläutert die COSMIC-Projektwissenschaftlerin Cherry Ng vom SETI Institute. „Auf diese Weise decken wir auch Teile des Frequenzspektrums ab, innerhalb derer bislang noch nie nach intelligenten Signalen gesucht wurde.“

Noch sind weitere Arbeiten notwendig, um die fließende Datenübertragung an die SETI-Forscher zu gewährleisten. Die Beteiligten gehen davon aus, dass COSMIC aber bereits im Frühjahr 2023 starten und dann parallel zur aktuellen Beobachtungskampagne, der VLA Sky Survey (VLASS), laufen kann.

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Methan vermutlich der am besten detektierbare Indikator für außerirdisches Leben


Damit atmosphärisches Methan in einer Planetenatmosphäre als Indikator für Leben, als sog. Biosignatur bewertet werden kann, müssen zuvor nicht-biologische Quellen (s. Abb.) ausgeschlossen werden (Illu.). Copyright: 2022 Elena Hartley

Damit atmosphärisches Methan in einer Planetenatmosphäre als Indikator für Leben, als sog. Biosignatur bewertet werden kann, müssen zuvor nicht-biologische Quellen (s. Abb.) ausgeschlossen werden (Illu.).
Copyright: 2022 Elena Hartley

Santa Cruz (USA) – Mit dem baldigen Einsatz des neuen Weltraumteleskops James Webb wird die Zeit jener Generation von erd- und weltraumgestützten Teleskopen eingeläutet, in der wir in der Lage sein werden, die Atmosphären ferner Welten auch jenseits unseres eigenen Sonnensystems auf deren chemische Zusammensetzung hin zu analysieren. Von besonderem Interesse sind dabei sogenannte Biosignaturen, also Hinweise für biologische Aktivität. Eine neue Studie zeigt, dass Methan vermutlich der am einfachsten, aus der Ferne detektierbare außerirdische Biomarker ist.

„Wenn Leben an mehreren Orten im Universum vorhanden ist, so könnte atmosphärisches Methan eines der ersten Anzeichen für außerirdisches Leben sein, das von Astronomen entdeckt werden wird“, erläutert das Team um Maggie Thompson von der University of Santa Cruz.

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuell im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS; DOI: 10.1073/pnas.2117933119) erläutern, wurde bislang Sauerstoff als hoffnungsvollste Biosignatur diskutiert. „Allerdings dürfte Sauerstoff mit dem James Webb Space Telescope nur schwer zu detektieren sein“, erläutert die Doktorandin.

Trotz früherer Studien zu Methan als Biosignatur, gab es bislang keine aktuelle Bewertung der Bedingungen auf einem Planeten, durch die Methan zu einer wirklich guten Biosignatur wird. „Mit unserer Arbeit wollen wir einen Rahmen für zukünftige Beobachtungen liefern, anhand derer Methan auf Felsplaneten als potenzielle Biosignatur bewertet werden kann.“

Neben der biologischen Herkunft gibt es auch eine ganze Reihe geologischer Prozesse, durch die Methan entstehen und freigesetzt werden kann. Zu diesen zählen vulkanische Aktivitäten, chemische Reaktionen in den Ozeanen, hydrothermale Schlote, tektonische Vorgänge sowie Kometen- und Asteroideneinschläge.

Dennoch kann die Anwesenheit von Methan in einer planetaren Atmosphäre ein guter Indikator für dortige biologische Aktivität sein, da das Gas selbst sehr instabil und flüchtig ist und durch photochemische Reaktionen sehr schnell wieder zerstört wird. Findet sich in einer Atmosphäre also ausreichend Methan, so muss es auf diesem Planeten auch eine stetige und starke Quelle dafür geben, die die entsprechend hohen Werte aufrechterhält.

„Von der Erde wissen wir, dass biologische Aktivität große und ausreichende Mengen an Methan produzieren kann, nicht zuletzt, weil Methan durch den biologischen Stoffwechsel sehr leicht erzeugt wird“, erläutert der an der Studie ebenfalls beteiligte Joshua Krissansen-Totton. „Nicht-biologische Prozesse hingegen können nur schwer derart ausreichende Mengen an Methan erzeugen und aufrechterhalten, dass diese dann auch mit Webb detektiert werden könnten.“ So würden beispielsweise ausgasende Vulkane nicht nur Methan sondern auch Kohlenmonoxid in eine Atmosphäre eingeben, während biologische Aktivität dazu tendiert, Kohlenmonoxid zu konsumieren. Entsprechend stellten die Forschenden also fest, dass nicht-biologische Prozesse nur schwer zu Atmosphären lebensfreundlicher Planeten führen können, die sowohl reich an Methan als auch an Kohlendioxid sind aber nur wenig bis kein Kohlenmonoxid aufweisen.

In ihrer Studie heben die Autoren und Autorinnen die Notwendigkeit hervor, zur Bewertung potenzieller Biosignaturen den gesamten planetaren Kontext in Betracht zu ziehen.

„Angesichts eines Felsplaneten, der einen sonnenähnlichen Stern in dessen lebensfreundlicher Zone umkreist, ist atmosphärisches Methan eine sehr wahrscheinliche Biosignatur, wenn die Atmosphäre auch Kohlendioxid enthält, es mehr Methan als Kohlenmonoxid gibt und eine extrem wasserreiche planetare Zusammensetzung ausgeschlossen werden kann.“

Die Forschenden sehen Methan als ein Teil der Frage, ob es auf einem Planeten Leben gibt. Allerdings müsse auch jene Geochemie in Betracht gezogen werden, durch die ein Planet auch mit seinem Stern wechselwirkt, da es auch hier viele Prozesse gibt, die eine Planetenatmosphäre über geologische Zeiträume hinweg beeinflussen kann. Hierzu benennt die Studie eine Vielzahl von Möglichkeiten „falscher Positiv-Signale“, anhand derer Methan fälschlicherweise als Biosignatur bewertet werden kann. „Es gibt zwei Dinge, die dabei schief gehen können: Man kann etwas als Biosignatur deuten, aber einem falschen Positivergebnis überliegen. Man kann aber auch eine tatsächliche Biosignatur übersehen“, so Krissansen-Totton. „Anhand unserer Studie wollen wir die Möglichkeit dieser Fehlinterpretationen von Methan möglichst minimieren. Unsere Arbeit konzentriert sich bislang jedoch auf die naheliegendsten falschen Positivsignale für Methan als Biosignatur. Die Atmosphäre felsiger Exoplaneten können uns aber auch überraschen. Deshalb müssen wir auch weiterhin mit der Bewertung unserer Daten sehr sorgfältig sein. Zukünftig müssen wir uns deshalb auch noch mehr auf die Erkennung und Bewertung eher ungewöhnlicher Entstehungsmechanismen von nicht-biologischem Methan konzentrieren.“

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Universelle Skalierungsgesetze zur Vorhersage von unbekanntem Leben entdeckt


Symbolbild: Leben auf unterschiedlichen lebensfreundlichen Planeten könnte sich grundsätzlich von jenem irdischen Leben unterscheiden, wie wir es kennen. Dennoch könnten universelle Regeln dabei behilflich sein, auch solches Leben vorherzusagen (Illu.). Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech

Symbolbild: Leben auf unterschiedlichen lebensfreundlichen Planeten könnte sich grundsätzlich von jenem irdischen Leben unterscheiden, wie wir es kennen. Dennoch könnten universelle Regeln dabei behilflich sein, auch solches Leben vorherzusagen (Illu.).
Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech

Santa Fe (USA) – Forscher haben unterschiedliche Skalierungsgesetze für die Verhältnisse zwischen der Anzahl von Enzymen in unterschiedlichen Enzymklassen und der Größe des Genoms eines Organismus entdeckt. Auf diese Weise wollen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nun auch der Frage nähern, wie Leben aussehen könnte, wie wir es bislang noch nicht kennen – denn die Gesetze könnten universell gültig sein.

Die einzige Referenz, die wir bislang für Leben haben, sind die Formen des Lebens auf unserem eigenen Planeten, der Erde. Astrobiologen vermuten aber, dass außerirdisches Leben ganz anders sein könnte als das der Erde. Ein von der NASA mitfinanziertes Forschungsprojekt entwickelt derzeit wissenschaftliche Werkzeuge, mit deren Hilfe Merkmale des Lebens, wie wir es noch nicht kennen, vorhersagen kann.

Als eines der ersten Ergebnisse dieser Arbeit haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vom Santa Fe Institute (SFI) nun die Identifizierung universeller Muster in der Chemie des Lebens in einem Fachartikel vorgestellt, wie sie nicht von spezifischen Molekülen abhängig zu sein scheinen.

Wie das Team um Professor Chris Kempes vom und Professor Sara Imari Walker von der Arizona State University aktuell im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS; DOI: 10.1073/pnas.2106655119) berichtet, habe man bei der Suche nach diesen universellen biochemischen Gesetzmäßigkeiten eine quantitative Theorie über die Entstehung des Lebens und statistische Modelle zur Suche nach außerirdischem Leben genutzt.“

Auf der Erde ging das Leben aus einem Zusammenspiel aus Hunderten chemischer Verbindungen und Reaktionen hervor. Einige dieser Verbindungen und Reaktionen finden sich universell bei allen irdischen Organismen. Mit Hilfe der „Integrated Microbial Genomes and Microbiomes”-Datenbank haben die Forschenden daraufhin Enzyme – und damit die funktionalen Antriebsstoffe der Biochemie – in Bakterien, Archaeen und Eukaryoten ( Lebewesen, deren Zellen einen echten Kern und eine reiche Kompartimentierung haben) untersucht, um nach einer neuen Form biochemischer Universalität zu suchen.

Anhand ihrer Funktionen und Aufgaben können Enzyme taxonomisch in eine Vielzahl funktionaler Klassen bzw. Gruppen unterteilt werden. Etwa anhand der Art und Weise wie sie beispielsweise Wassermoleküle nutzen, um chemische Verbindungen (Hydrolasen) neu zu molekularen Strukturen (Isomerasen) zu anzuordnen, um sie so zu großen Molekülen (Ligasen) zusammenzufügen.

Das Team um Walker hat nun untersucht, wie das Vorkommen der Enzyme sich in jeder dieser funktionalen Kategorien abhängig von der allgemeinen Fülle von Enzymen in Organismen verändert.

Hierbei entdeckten die Forschenden mehrere unterschiedliche Skalierungsgesetze – mit nahezu algorithmischen Verhältnissen – zwischen der Anzahl der Enzyme in den unterschiedlichen Enzymkategorien und der Größe des Genoms eines Organismus. Darüber hinaus stellten sie fest, dass diese Gesetzmäßigkeiten auch nicht von den bestimmten Enzymen dieser Kategorien abhängig sind.

“In unserem Artikel beschreiben wir erstmals diese Skalierungs-Verhältnisse ohne, dass diese einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden müssen“, erläutert Kempes und führt abschließend dazu weiter aus: „Selbst wenn das Leben sonst wo wirklich andersartige Moleküle nutzt, so deuten unsere Ergebnisse doch darauf hin, dass die gefundenen Regeln auch und im wahrsten Sinne universell gelten.“

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Proxima Centauri: Dritter Planet um sonnennächsten Stern entdeckt


Lesezeit: ca. 2 Minuten

Künstlerische Darstellung des Planeten „Proxima d“, den roten Zwergstern Proxima Centauri, den dem Sonnensystem am nächsten liegenden Stern, umkreist (Illu.). Copyright: ESO/L. Calçada

Künstlerische Darstellung des Planeten „Proxima d“, den roten Zwergstern Proxima Centauri, den dem Sonnensystem am nächsten liegenden Stern, umkreist (Illu.).
Copyright: ESO/L. Calçada

Porto (Portugal) – Mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile hat ein Astronomenteam Belege für einen weiteren Planeten um den sonnennächsten Stern, Proxima Centauri, gefunden. Der Planetenkandidat ist mittlerweile der dritte und der leichteste bisher entdeckte um den nur 4 Lichtjahre vom Sonnensystem entfernten Stern. Mit nur einem Viertel der Masse unserer Erde ist der Planet zugleich einer der leichtesten Exoplaneten, die bislang entdeckt wurden.

„Die Entdeckung zeigt, dass unser nächster stellarer Nachbar voller interessanter neuer Welten zu sein scheint, die in Reichweite weiterer Studien und zukünftiger Erkundungen liegen“, erklärt João Faria, Forscher am Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço in Portugal und Erstautor der aktuell im Fachjournal „Astronomy & Astrophysics“ (DOI: 10.1051/0004-6361/202142337) veröffentlichten Studie. Proxima Centauri ist mit einer Entfernung von etwas mehr als vier Lichtjahren der sonnennächste Stern.

Der neu entdeckte Planet mit der Bezeichnung „Proxima d“ umkreist seinen Stern in weniger als einem Zehntel der Entfernung des Planeten Merkur von der Sonne. Er befindet sich zwischen dem Stern und der habitablen Zone – jenem Bereich um einen Stern, in dem aufgrund gemäßigter Temperaturen flüssiges Wasser – und damit die Grundlage zumindest allen bekannten irdischen Lebens – auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann. Für eine Umrundung seines Sterns benötigt „Proxima d“ – bei dem es sich vermutlich um einen Felsplaneten handelt – gerade einmal fünf Tage.

Bislang waren bereits zwei Planeten in dem System bekannt: „Proxima b“, ein Planet mit einer Masse vergleichbar mit der der Erde, der den Stern alle 11 Tage innerhalb der habitablen Zone umkreist, und der Planetenkandidat „Proxima c“, der sich auf einer längeren fünfjährigen Umlaufbahn um den Stern befindet.

Mit nur einem Viertel der Erdenmasse ist „Proxima d“ der leichteste Exoplanet, der jemals mit der Radialgeschwindigkeitmethode gemessen wurde, und übertrifft damit einen kürzlich im Planetensystem L 98-59 entdeckten Planeten. Die Methode nutzt minimalste Schwankungen in der Bewegung eines Sterns, die durch die Anziehungskraft eines ihn umkreisenden Planeten entstehen und so dessen Anwesenheit offenbaren. „Die Wirkung der Schwerkraft von Proxima d ist so gering, dass sie Proxima Centauri nur mit etwa 40 Zentimetern pro Sekunde (1,44 Kilometer pro Stunde) hin und her bewegt“, erläutert die ESO-Pressemitteilung.

Der aktuelle Erfolg belegt damit, dass die Radialgeschwindigkeitstechnik das Potenzial hat, leichte Planeten wie unseren eigenen zu entdecken, die vermutlich die häufigsten in unserer Galaxie sind und die möglicherweise Leben, wie wir es kennen, beherbergen können.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Irdische Quelle: Studien bestätigen Vermutungen zu SETI-Signal-Kandidat von Proxima Centauri 29. Oktober 2021
Gewaltiger Strahlungsausbrauch von Proxima Centauri stellt dortiges Leben in Frage 3. Mai 2021
Neue Methode bildet möglichen Planeten in lebensfreundlicher Zone um Alpha Centauri ab 10. Februar 2021
Hubble-Daten bestätigen zweiten Planeten um Sonnennachbar Proxima Centauri 15. Juni 2020
Proxima b: Erdnächster Exoplanet wohl doch lebensfreundlich 12. März 2020
Proxima b: ESPRESSO-Spektrograf bestätigt erdartigen Planeten um sonnennächsten Stern 29. April 2020

Recherchequelle: ESO

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Rover findet Hinweise auf mögliche biologische Prozesse auf dem Mars


Eines der Curiosity-Bohrlöcher im Mars-Krater Gale, in dessen Proben nun das Kohlenstoff-Isotop C-12 identifiziert wurde. Copyright: NASA/Caltech-JPL/MSSS

Eines der Curiosity-Bohrlöcher im Mars-Krater Gale, in dessen Proben nun das Kohlenstoff-Isotop C-12 identifiziert wurde.
Copyright: NASA/Caltech-JPL/MSSS

Washington (USA) – In Proben zerstoßenen Marsgesteins aus dem Gale-Krater hat der NASA-Marsrover „Curiosity“ Kohlenstoffisotope identifiziert, die auf der Erde mit biologischen Prozessen in Verbindung gebracht werden. Auch auf dem Mars könnten sie auf einstige Organismen hindeuten – umso genauer muss jedoch überprüft werden, ob nicht auch nichtbiologische Vorgänge diese Signaturen entstehen lassen können.

„Die Entdeckung ist zwar faszinierend, bedeutet aber noch nicht, dass es sich um eindeutige Signaturen einstigen Lebens auf dem Mars handelt“, gibt Paul Mahaffy vom Goddard Space Flight Center der NASA zu bedenken und zeigt sich gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen in der Bewertung der Entdeckung noch zurückhaltend: Derzeit benötige man noch zusätzliche Beweise, um einstiges oder vielleicht sogar heute noch aktives mikrobisches Leben auf dem Mars eindeutig nachzuweisen.

Aus diesem Grund beschreiben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen um den Curiosity-Missionswissenschaftler Christopher House von der Pen State University aktuell im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (DOI: 10.1073/pnas.2115651119) auch unterschiedliche Arten, wie die entdeckten Kohlenstoffverbindungen entstanden sein könnten und ziehen dabei Vergleiche zu Bedingungen auf der Erde.

Doch gerade hierbei sei auch Vorsicht geboten, da man es schließlich auch mit zwei – wenn auch einander sehr ähnlichen – Planeten und deshalb unterschiedlichen Bedingungen zu tun habe. „Es ist schwer, sich von den gewohnten Bedingungen auf der Erde zu lösen. Deshalb müsse man hier auch wirklich die absolut grundlegende Chemie, Physik und Umweltbedingungen vor Ort in Betracht ziehen, fügt die NASA-Astrobiologin Jennifer L. Eigenbrode hinzu: „Wir müssen außerhalb der bisherigen Denkschemata denken, um diese Entdeckungen richtig einzuordnen. Und genau das ist es, was wir in unserem Fachartikel tun.“

Eine der Interpretationen der Daten ist die, dass es sich um Ergebnisse urzeitlicher Bakterienaktivität handelt, die an der Marsoberfläche Methangas freigesetzt haben, wo es in der Marsatmosphäre durch ultraviolettes Licht in größere komplexe Moleküle umgewandelt wurde. „Diese neuen Moleküle wären dann auf die Marsoberfläche und das Gestein zurück geregnet, wo sie die nun beschriebenen einzigartige Signatur hinterlassen haben.

Zwei weitere, in dem Fachartikel beschriebene Hypothesen erklären die Kohlenstoffsignaturen hingegen durch nicht-biologische Prozesse wie etwa die Wechselwirkung von Kohlendioxid in der Marsatmosphäre mit UV-Licht oder den Hinterlassenschaften einer gewaltigen Molekularwolke, die vor Hunderten von Millionen Jahren durch unser Sonnensystem gezogen ist und so die einzigartigen Signaturen hinterlassen haben könnte.

„Alle drei Erklärungen stimmen mit den Daten überein und können diese gleich gut erklären. Wir brauchen also weitere Daten, um die richtige Erklärung zu identifizieren“, erklärt der die Studie.

Zur Analyse von Kohlenstoff in der Marsoberfläche nutzen die Forschenden um House das „Tunable Laser Spectrometer“ (TLS) im Innern des SAM-Labors an Bord des Rovers. Hierin wurden zunächst 24 Proben von geologisch unterschiedlichen Orten erhitzt, um so die darin befindlichen Gase freizusetzen. In einem nächsten Schritt wurden die Isotope dieser Gase analysiert, wie sie von einigen der so reduzierten Kohlenstoffe stammen. Bei Isotopen handelt es sich um Atome eines Elements, mit unterschiedlichen Massen aufgrund ihrer speziellen Anzahl an Neutronen. Isotopen bilden die Grundlage unseres Verständnisses der chemischen und biologischen Evolution von Planeten.

Kohlenstoff ist besonders wichtig und interessant, weil es ein Element darstellt, dass allem irdischen Leben zugrunde liegt, das fortwährend durch die Luft, durch Wasser und den Boden fließt und dessen Kreislauf auf der Erde sehr gut verstanden ist – nicht zuletzt eben auch durch die Isotopenmessungen.Beeindruckende Sandsteinformationen wie diese zeichnen die Landschaft im Gale-Krater aus. Copyright: NASA/Caltech-JPL/MSSS

Beeindruckende Sandsteinformationen wie diese zeichnen die Landschaft im Gale-Krater aus.
Copyright: NASA/Caltech-JPL/MSSS

So nutzen beispielsweise irdische Organismen statt des schwereren Kohlenstoff-13 das nun von Curiosity nachgewiesene leichtere Kohlenstoff-12-Atom (C-12), um Nährstoffe zu verstoffwechseln oder zur Photosynthese. Auf diese Weise findet sich auf der Erde deutlich mehr C-12 als C-13 in urzeitlichem Gestein und wird deshalb in zusätzlicher Anwesenheit weiterer Stoffe als Signaturen für mit Leben assoziierter Chemie gedeutet. Eine Betrachtung des Verhältnisses zwischen diesen beiden Isotopen hilft Wissenschaftlern dabei zu erkennen, um welche Art von Leben in welcher Umgebung es sich handelt.

Auf dem Mars haben die NASA-Forschenden nun in fast der Hälfte der analysierten Proben eine erstaunlich große Menge an C-12 entdeckt – eine Menge, die auch jene in Marsmeteoriten und der Marsatmosphäre übersteigt. Die Proben selbst stammen von fünf unterschiedlichen Orten im Gale-Krater, die sich jeweils durch urzeitliche Gesteine auszeichnen.

Auf der Erde sind jene Prozesse, die zu derartigen Kohlenstoff-Signalen geführt hätten ausschließlich biologisch“, erläutert der Hauptautor der Studie Christopher House von der Pen State University. „Jetzt müssen wir herausfinden, ob die gleiche Erklärung auch auf den Mars angewendet werden kann, oder ob es noch andere Erklärungen geben könnte, weil der Mars eben auch sehr unterschiedlich sein kann.“

Hintergrund
Der Mars ist für sich einzigartig, weil er vor 4,5 Milliarden Jahren vermutlich mit einer unterschiedlichen Kombination aus Kohlenstoff-Isotopen entstand als die Erde. Der Mars ist zudem kleiner und kühler, hat eine geringere Gravitation und unterschiedliche Gase in der Atmosphäre als die Erde. Zusätzlich kann auf dem Mars ein Kohlenstoffkreislauf existieren, der ohne Leben auskommt. „Auf der Erde hängt ein Großteil dieses Kreislaufs vom hiesigen Leben ab, wegen wir uns mit dem Verständnis eines nicht-biologischen Kohlenstoffkreislaufs auch schwertun, denn hier auf der Erde ist nahezu überall Leben vorhanden“, erläutert der beteiligte Curiosity-Wissenschaftler Andrew Steele von der Carnegie Institution für Science.

Eine Bewertung der jüngsten C-12 Detektion auf dem Mars setzt aber ein möglichst vollständiges Verständnis des dortigen Kohlenstoffkreislaufs voraus, zu dem dann auch eine möglichst gute Kenntnis all jener auf dem Mars möglichen Prozesse gehört, die durch nicht-biologische Vorgänge verursacht werden. „Eine möglichst genaue Beschreibung des Kohlenstoffkreislaufs auf dem Mars ist einer der grundlegenden Schlüssel für ein Verständnis darüber, wie das Leben in diesen Kreislauf passen könnte. Auf der Erde ist uns das schon recht gut gelungen. Auf dem Mars stehen wir dazu erst am Anfang.“

In einem nächsten Schritt hoffen die Curiosity-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen nun, ähnliche Signaturen auch an anderen Orten mit altem Gestein auf dem Mars nachweisen zu können. Zudem hoffen sie, die Hypothese von einem biologischen Ursprung zusätzlich durch eine direkte Kohlenstoffanalyse der Methanausgasungen auf dem Mars untersuchen zu können. Tatsächlich kam Curiosity einem solchen Ausstoß 2019 schon sehr nahe – aber es gibt keine Möglichkeit, dieser Ereignisse örtlich wie zeitlich vorherzusagen. Von den neuen Ergebnissen erhofft sich die NASA aber auch Rückschlüsse für den Curiosity-Nachfolger, den Mars-Rover „Perseverance“ der im Jezero-Krater im Einsatz ist und nun auch dort nach ähnlichen Kohlenstoff-Signaturen suchen könnte.

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NASA: „Außerirdische könnten die Erde bereits besucht haben“


Washington (USA) – Unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) haben US-Forscher eine Sammlung von internen E-Mails der US-Raumfahrtbehörde NASA erhalten, in denen der Begriff „UAP“ verwendet wird. UAP steht für „Unidentified Aerial Phenomena“ also für „unidentifizierte Phänomene im Luftraum“ und soll das durch stereotypen Vorstellungen von „fliegenden Untertassen und kleinen grünen Männchen“ belastete Kürzel „UFO „(unidentifiziertes Flugobjekt) ablösen. Aus den Mails gehen auch innerhalb der NASA intern kommunizierte Standpunkte über die Vorstellung von Besuchen Außerirdischer auf der Erde hervor, die so bislang noch nicht öffentlich gemacht wurden und zunächst auch nicht kommuniziert wurden.

KORRETUR, 13.12.2021, 18:05: In der ursprünglichen Version dieser Meldung hiße es, dass die NASA-Seite zu UFOs und Aliens derzeit nur eine 404-Fehlermeldung erzeuge und sie auch nicht über die Suchmaske zu finden sei. Diese Information ist nicht mehr aktuell bzw. korrekt, weswegen entsprechender Zusatz entfernt wurde.

Erhalten hat die E-Mail-Sammlung die US-Webseite GovernmentAttic.org, die Dokumente zur Verfügung stellt, die im Rahmen von Anfragen unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) von der US-Regierung und den dortigen Behörden veröffentlicht und freigegeben wurden.

Konkret geht es um interne E-Mails des NASA-Kommunikationsadministrators Marc Etkind im Zeitraum vom 26. Mai 2021 bis 18. Juli 2021.

Von besonderem Interesse dürfte die Freigabe einer E-Mail sein, die Etkind am 14. Juni 2021 an verschiedene NASA-interne Empfänger verschickt hatte und die sich auf eine Mail von Karen C. Fox vom 11. Juni 2021 bezieht, bzw. deren Inhalt teilt.

Karen C. Fox ist eine ranghohe Wissenschaftskommunikationsbeamtin (Senior Science Communications Officer) im Kommunikationsbüro am Hauptquartier der NASA in Washingtion.

Karen C. Fox selbst erläutert den Inhalt ihrer Ausführungen wie folgt:

“…im Anhang finden Sie einen Satz an Präsentationsfolien mit Gedanken darüber, wie wir die Rolle der NASA bei der Suche nach außerirdischem Leben im Zusammenhang mit dem angekündigten (Geheimdienst-)Bericht über UAPs hervorheben können. Dieser soll, so höre ich, am 25. Juni dem Kongress vorgelegt werden.“ (…GreWi berichtete)

„Die Folien selbst bilden Ideen der Experteneinschätzung der meisten Personen ab, an die diese Mail gerichtet ist, sowie Gedanken von Thomas Zurbuchen(Anm. GreWi: dem Wissenschaftsdirektor der NASA) und der Leiterin des Astrobiologie-Programms der NASA Mary Voytek.

Ebenfalls in dieser Mail finden Sie die aktuellsten Standpunkte zu UAPs. Während dieses Dokument sicherlich weiterhin aktualisiert werden wird, ist es doch als stilles und internes Dokument gedacht – es dient der Hintergrundinformation und ist sicher ein guter Ausgangspunkt.“

Das entsprechend nur zum NASA-„internen Gebrauch“ gedachte Dokument mit der Bezeichnung „TP: 21-016“ selbst stammt vom 4. Juni 2021 und trägt den Titel “Die Suche nach Leben, Technologiesignaturen & Unidentifzierten Phänomenen im Luftraum (UAP) / Unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) (im Original: SUBJECT: Search for Life, Technosignatures & Unidentified Aerial Phenomenon(UAP)/ Unidentified Flying Objects (UFOs))

Auf den ersten beiden von insgesamt 10 Seiten (siehe Titelabbildung o.) heißt es:

HINTERGRUND

In Folge von Berichten im Zusammenhang mit der Freigabe von drei nicht klassifizierten Videos der US-Navy, hat das öffentliche und mediale Interesse am Thema UAP/UFOs hat in den letzten Wochen stark zugenommen. Zudem hat das im Dezember 2020 unterzeichnete Geheimdienstgenehmigungsgesetz für 2021 festgelegt, dass die Regierung 180 Tage Zeit hat, Daten verschiedener Behörden zu sammeln und zu analysieren und Anfang Juni einen Bericht darüber zu veröffentlichen.

Das Verteidigungsministerium (Department of Defense, DOD) veröffentlichte eine Erklärung, die die autorisierte Veröffentlichung von drei nicht klassifizierten Videos der Navy bestätigt wurde, die im November 2004 und im Januar 2015 aufgenommen wurden und die seit deren zuvor nicht autorisierten Veröffentlichung in den Jahren 2007 und 2017 in der Öffentlichkeit zirkulieren.

Am 26. Mai veröffentlichte die Washington Post einen Meinungsartikel von Ravi Kopparapu, ein Planetenwissenschaftler am Goddard Space Flight Center der NASA mit dem Titel „Wir müssen die Wissenschaft in den Mittelpunkt der UFO-Frage stellen“

„…Mit dem für Juni erwarteten Regierungsbericht über unidentifizierte Phänomene im Luftraum (UAP) und die aktuelle „60 Minutes“-TV-Story über die Sichtungen von Navy-Piloten, mysteriöse Videos, Fotos, fragen nun auch Prominente aus Politik, Militär und Geheimdienst endlich: Was sehen wir wir da?“

FESTSTELLUNG
Eines der Hauptziele der NASA ist die Suche nach Leben im Universum. Bis heute hat die NASA noch keine glaubwürdigen Beweise für außerirdisches Leben gefunden. Die NASA erforscht aber das Sonnensystem und darüber hinaus, um uns bei der Beantwortung grundlegender Fragen zu unterstützen, einschließlich der Frage, ob wir allein im Universum sind. Wir sind bereit, den Rest der Regierung bei der Suche nach Leben im Universum zu unterstützen – sei es auf unserem Heimat(planeten), auf den Planeten oder Monden unseres Sonnensystems oder noch tiefer im Weltraum.

 

WICHTIGE PUNKTE

Eines der Hauptziele der NASA ist die Suche nach Leben im Universum. Obwohl wir noch immer Anzeichen für außerirdisches Leben finden müssen, erforscht die NASA das Sonnensystem und darüber hinaus, um uns bei der Beantwortung grundlegender Fragen zu helfen, einschließlich der Frage, ob wir es sind allein im Universum.

– Von der Suche nach Wasser auf dem Mars, der Erforschung vielversprechender „Ozeanwelten“ wie (die Monde) Titan und Europa, oder die Suche nach Biosignaturen in den Atmosphären von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, arbeiten die Wissenschaftsmissionen der NASA an dem gemeinsamen Ziel, unübersehbare Lebenszeichen jenseits der Erde finden.

– Bis heute hat die NASA noch keine glaubwürdigen Beweise für außerirdisches Leben gefunden, aber wir sind gegenüber der Möglichkeit, dass solches Leben existiert und die Erde besucht haben könnte, nicht verschlossen. Wir sind bereit, den Rest der Regierung bei der Suche nach Leben im Universum zu unterstützen, sei es auf unserem Heimatplaneten, auf den Planeten oder Monden unseres Sonnensystems oder tiefer in den Weltraum.

– Das Wesen der Wissenschaft besteht darin, das Unbekannte besser zu verstehen. Wenn wir von unidentifizierten Phänomenen im Luftraum (UAP, oder besser bekannt unidentifizierte Flugobjekte oder UFOs), öffnet dies die Tür zu neuen wissenschaftlichen Fragen, die es zu erforschen gilt.

– Die meisten UAP-Sichtungen basieren auf nur sehr begrenzten Daten, normalerweise Videoaufzeichnungen aus nur einem Blickwinkel, die nur mit Augenzeugenaussagen überprüft werden können. Der Sprache der Wissenschaftler sind aber Daten. Ohne Zugriff auf einen umfangreichen Datensatz ist es fast unmöglich, eine Beobachtung zu überprüfen oder zu erklären. Der Mangel an belastbaren Daten, einschließlich des fehlenden Zugangs zu vielleicht doch vorhandenen Daten, ist das zentrale Problem für wissenschaftliche Untersuchung von UAPs.

– In diesem Sinne würde die Entdeckung von Technologien, die von außerhalb der Erde stammen oder die Technologie-Signaturen auf anderen Welten auch eine ultimative Biosignatur darstellen.

Interessanterweise findet sich eine redaktionelle Schwärzung durch die FOIA-Beamten in einer ersten freigegebenen Version dieser Mail. Wie die folgende Abbildung dieser ersten Version und der darin beinhalteten „B5-Zensur“ zeigt, handelt es sich um einen in einer späteren Version unzensiert veröffentlichten Satz – der vielleicht spannendste Satz dieser Folie: Es geht darin um den Zusatz, laut dem die NASA selbst sich offen „gegenüber der Möglichkeit, dass solches Leben existiert und die Erde besucht haben könnte“ zeigt....ursprünglich geschwärtzt...

…ursprünglich geschwärtzt…...später frei.

…später frei.

In seiner Video-Analyse der freigegebenen Mails zeigt der Informationsfreiheitsaktivist John Greenewald Jr. auf TheBlackVault.com, dass die NASA in vorigen Versionen genau diesen Zusatz geschwärzt hat und zeigt sich selbst überrascht, dass der Satz schlussendlich dann doch freigegeben wurde. Hierzu kommentiert Greenewald:

„Meiner Meinung nach handelt es sich hier nicht um das Ergebnis NASA-interner Überlegungen, sondern um ein Beispiel für schlechte Zensur. Ich denke, dass die Autoren eigentlich die Tatsache verdecken wollten, dass die NASA nicht ausschließt, dass außerirdisches Leben die Erde bereits besucht hat oder derzeit besucht. Ich finde diesen Aspekt faszinierend. Mir erscheint schon der Umstand faszinierend, dass sie diesen Zusatz überhaupt verbergen wollten. Hätten sie diesen Zusatz gar nicht erst verdeckt, so wäre diese Aussage zwar immer noch ziemlich cool, aber an und für sich gar nicht so faszinierend. Die Tatsache, dass sie gerade diesen Zusatz aber in den früheren FOIA-Versionen geschwärzt haben, erscheint mir doch sehr merkwürdig. (…)“

Bevor sich das Dokument Informationen über frühere Missionen mit Bezügen zur Suche nach Exoplaneten (also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems) beschäftigt, sind große Teile des Dokuments weiterhin geschwärzt.

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Mond-Rover soll “mysteriöse Hütte” auf der Rückseite des Mondes erkunden


Seit 2019 erkundet der chinesische Rover „Yutu-2“ (Jadehase-2) die von der Erde abgewandte Seite des Mondes. Jetzt hat die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA eine Aufnahme eines Objekts am Horizont veröffentlicht, dass sich anhand seiner würfelartig erscheinenden Form und Größe deutlich von der Umgebung unterscheidet. Der Rover ist nun auf dem Weg zur „mysteriösen Mond-Hütte“, um diese genauer zu erkunden.

Wie die CNSA im Online-Logbuch des Rovers berichtet, wird es noch ein Weilchen dauern, bis das Rätsel um das Objekt am Horizont gelöst werden kann. Der Grund: Die Struktur liegt gute 80 Meter von Yutu-2 entfernt – für den Jadehasen, der seit seiner Ankunft auf dem Mond erst 840 Meter zurückgelegt hat – eine große Distanz. Zudem will die Fahrtstrecke hin zu dem Objekt, das die CNSA selbst als „mysteriöse Hütte“, ein anderes Mal als „Kubus“ (Würfel) bezeichnet, gut geplant sein, um den bekannten Kratern aus dem Weg zu gehen.

Unmittelbar neben dem Objekt befinde sich ein weiterer Krater. Dieser könnte denn auch erste Hinweise auf die Natur des Objekts geben, da es sich um einen großen Felsbrocken handeln könnte, der bei dem den Krater verursachenden Einschlag freigelegt wurde.Kontrastverstärkte Vergrößerung der „Hütte“. Copyright: CNSA / GreWi

Kontrastverstärkte Vergrößerung der „Hütte“.

Bis auf Weiteres will sich aber auch die CNSA nicht genau festlegen und spekuliert (vermutlich eher scherzhaft?) auch über Alternativen: eine „Notunterkunft einer hier bruchgelandeten außerirdischen Mannschaft oder die Reste einer abgestürzten unbekannten irdischen Mond-Mission“. Tatsächlich habe die Entdeckung aber die Fantasie der Rover-Piloten zur Erkundung der „interessanten Dings“ befeuert.

Derzeit zeichnet sich die „Mond-Hütte“ noch sehr klein auf der Aufnahme ab. Da sie nur aus wenigen Pixeln besteht, ist es auch noch zu früh, aus dem Bild auf irgendwelche Details zu schließen. Zusätzlich verzerrt die Pixelreduzierung und -glättung jegliche Formen (siehe Vergrößerung l.), weshalb sich die derzeitig tatsächlich Würfel- oder gar hüttenartig erscheinende Kontur also auch noch als etwas ganz anderes, natürliches herausstellen könnte.

Wie lange der Rover brauchen wird, um das „mysteriöse Hütte“ auf der Rückseite des Mondes zu erreichen, ist derzeit noch unklar. Während einige Nachrichtenseiten und Kommentatoren von wenigen Tagen sprechen, spricht die CNSA selbst von einigen Monaten. Die Verwirrung basiert vermutlich auf den unterschiedlichen Tageslängen auf Erde und Mond. Ein Mond-Tag, von dem die Missionswissenschaftler meist sprechen, dauert fast 30 Erdentage. Offiziell erreicht Yutu-2 eine Geschwindigkeit von 5,5 Zentimetern pro Sekunde. Diese wird meist jedoch noch zusätzlich von Hindernissen verzögert, die der Rover mit komplizierten Manövern eng umfährt, um nicht zu weit von der geplanten Route abzukommen. Das unebene Terrain rund um den Rover erschwert eine direkte Anfahrt der „Mond-Hütte“, weshalb die Angaben der CNSA selbst von zwei bis drei Monaten spricht, realistisch sein dürfte.

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So können Sie die akademische Suche nach außerirdischer Technologie im All und UFOs unterstützen


Screenshot der Startseite des „Galileo Project“ Copyright: Galileo Project

Screenshot der Startseite des „Galileo Project“

Cambridge (USA) – Ende Juli startete der Harvard-Astronom Prof. Avi Loeb gemeinsam mit weiteren hochrangigen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen das „Galileo Project“ zur akademischen Suche nach Hinweisen und Beweisen für außerirdische Technologien im All wie auch – in Form des UFO-/UAP-Phänomens auf der Erde. Nachdem der Start des Projekts von Großspendern finanziert und getragen wurde, gibt es nun für alle Interessierten die Möglichkeit, das „Galileo Project“ direkt mit einer Spende zu unterstützen.

Wie Loeb schon Ende Juli erläuterte verfolgt das Projekt dabei hauptsächlich drei Ziele:

1. Die Erstellung von hochauflösenden Aufnahmen von UAPs (UFOs) mithilfe verschiedener simultaner Detektoren, um damit die Natur dieser Objekte/Phänomene zu ergründen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So würde beispielsweise eine Megapixel-Aufnahme der Oberfläche eines an die Größe eines Menschen angepassten UAP-Objekts auf eine Entfernung von einer Meile. (1,6 Kilometer) es erlauben, eine irdische Herkunft von einer außerirdischen zu unterscheiden. Dieses Ziel soll durch die Suche nach UAPs mit einem Netzwerk von mittelgroßen, hochauflösenden Teleskopen und Detektionsanlagen mit entsprechenden Kameras und Computersystemen erreicht werden, die an ausgewählten Orten platziert werden. Die so gewonnenen Daten werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ihre wissenschaftlichen Analysen transparent kommuniziert.

Symbolbild: Standbild aus einer Videoaufzeichnungen eines Navy-Kampfjets. Copyright: US Pentagon / Navy

Standbild aus einer Videoaufzei

Wir erwarten die extensive Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) und Algorithmischen Konzepten, um atmosphärische Phänomene wie Vögel, Ballons, Drohnen und potenziellen technologischen Objekten irdischer oder außerirdischer Herkunft zu unterscheiden, die – wie etwa Satelliten – unseren Planeten beobachten.

Zum Zweck der Hochkontrastabbildung, wird jedes Teleskop ein Teil einer Detektor-Anlage orthogonaler und komplementärer Möglichkeiten (Radar, Doppler, hochauflösendes Radar mit synthetischer Apertur, großen Kameras und Teleskopen um sichtbaren und infraroten Frequenzbereich) sein. Wenn dann auf diese Weise ein Objekt einer außerirdischen technologischen Zivilisation bei Erdbeobachtungen etwa in Form eines UAPs/UFOs entdeckt wird, können wir annehmen, dass diese Zivilisation in der Lage ist, passive Radar-, optische und infrarote Technologien zu beherrschen. In einem solchen Fall würde unsere systematische Untersuchung derart detektierter UAPs durch Hochleistungsdetektor-Anlagen im Multispektralbereich verstärkt.

2. Die Suche nach und intensive Erforschung von ‘Oumuamua-ähnlichen interstellaren Objekten

Das Galileo Projekt wird bereits existierende und zukünftige astronomische Beobachtungs- und Durchmusterungsprojekte nutzen, beispielsweise die mit dem Vera C. Rubin Observatory (VRO) geplante Legacy Survey of Space and Time (LSST), um zukünftige interstellare Besucher im Sonnensystem zu entdecken und deren Eigenschaften zu untersuchen.

Möglicherweise gemeinsam mit interessierten Raumfahrtagenturen werden wir Konzepte und Designs für eine startfertige Mission zur Abbildung ungewöhnlicher interstellarer Objekte wie ‘Oumuamua durch deren Abfangen auf ihren Flugbahnen bei Sonnenannäherung entwickeln und mittels bodengestützter Teleskope interstellare Meteore suchen.

3. Suche nach potenziellen Satelliten außerirdischer technologischer Satelliten/Sonden

Ebenfalls mit dem VOR könnte am 2023 die Entdeckung potenzieller kleiner erdbeobachtender außerirdischer Satelliten/Sonden von bis zu einem Meter Größe auf Erdumlaufbahnen in wenigen hundert Kilometern Höhe möglich werden. Sollte eine ferner technologisierte außerirdische Zivilisation allerdings Radar, optische und Infrarot-Teleskope entwickelt haben (Anm. GreWi: die Erde also auch aus deutlich größeren Distanzen beobachten können), so würden erdgestützte Großteleskope notwendig. Hierzu werden wir fortschrittliche algorithmische und KI-gestützte Detektions- und schnelle Filtermethoden entwickeln, die das Galileo Projekt plant, an verschiedenen erdgestützten Teleskopen zu installieren.

Prof. Avi Loeb Copyright/Quelle: Galileo Project

Prof. Avi Loeb
Copyright/Quelle: Galileo Project

Für das „Galileo Project“ hat Professor Avi Loeb ein internationales und interdisziplinäres Team hochrangiger und angesehener Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen versammelt.

Loeb selbst ist seit 1997 Professor für Astrophysik an der Harvard University, seit 2007 Direktor des Institutes for Theory & Computation (ITC) im Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, seit 2011 Vorsitzender des Fachbereiches Astronomie der Harvard University und seit 2012 dort Inhaber der Frank B. Baird, Jr. Professur of Science. 2012 wurde Loeb in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Loeb ist Vorsitzender des Beratungskomitees des Forschungs-und Entwicklungsprojektes “Breakthrough Starshot”, das sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungssatelliten in das der Sonne nächste Nachbarsternsystem Alpha Centauri zu entsenden.

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Astronomen beschreiben neue Klasse lebensfreundlicher Exoplaneten


Künstlerische Darstellung der Oberfläche eines ozeanbedeckten Hycean-Planeten um einen Roten Zwergstern (Illu.). Copyright: University of Cambridge

Künstlerische Darstellung der Oberfläche eines ozeanbedeckten Hycean-Planeten um einen Roten Zwergstern


Cambridge (Großbritannien) – Eine neue Klasse von Exoplaneten, die sich stark vom Vorbild unserer Erde unterscheidet, könnte die Suche nach außerirdischem Leben bedeutend vorantreiben. Da diese Planeten häufiger sind als erdähnliche Planeten, steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit auf außerirdisches Leben.

Bei der Suche nach potenziell lebensfreundlichen Planeten haben sich Astronomen bislang auf Planeten konzentriert, die in etwa erdengroß, ähnliche Temperaturen und Zusammensetzungen wie unser Heimatplanet aufweisen. Jetzt aber haben Forschende um Dr. Nikku Madhusudhan von der University of Cambridge eine neue Art von Exoplaneten beschrieben, die vermutlich noch lebensfreundlicher sein könnten als erdähnliche Planeten.

Wie das Team vorab via ArXiv.org und aktuell im The Astrophysical Journal“ (DOI: 10.3847/1538-4357/abfd9c) berichtet, handelt es sich bei den als als „Hycean-Planeten“ bezeichneten Welten um von globalen Ozeanen bedeckte Planeten mit an Wasserstoff-reichen Atmosphären. Für Astrobiologen interessant ist zudem, dass diese Planetenklasse nicht nur häufiger als erdähnliche Planeten, sondern – weil größer als die Erde – auch leichter zu finden sein dürfte.

Vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse vermuten die Wissenschaftler und Wissenschaftler zudem, dass es nur noch wenige Jahre dauern wird, bis wir auf einem oder mehreren Hycean-Planeten Biosignaturen und damit deutliche Anzeichen für dortiges Leben finden werden. „Hycean-Planeten eröffnen eine völlig neue Perspektive und neue Wege für unsere Suche nach Leben außerhalb des Sonnensystems“, erläutert Madhusudhan.

Schon jetzt hat das Team um Madhusudhan einige Hycean-Kandidaten identifiziert. Diese sind größer und heißer als unsere Erde – besitzen aber dennoch Eigenschaften, unter denen sich an ihrer Oberfläche gewaltige Ozeane halten können, in denen zumindest mikrobiologisches Leben möglich wäre, wie wir es von der Erde aus extremen wässrigen Umgebungen kennen.

Die Eigenschaften dieser Planeten weiten zudem jene Region um einen Stern bedeutsam aus, die als „habitablen Zone“ bezeichnet wird. Die habitable Zone beschreibt jene Abstandsregion um einen Stern, innerhalb derer ein Planet diesen umkreisen muss, damit sich aufgrund gemäßigter Temperaturen flüssiges Wasser – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – bilden und halten kann.

„Diese Planeten könnten also auch dann noch Leben beheimaten, wenn sie eigentlich schon außerhalb der klassischen lebensfreundlichen Zone ihren Stern umkreisen“, so die Forschenden aus Cambridge.

Seit bald 30 wurden mittlerweile Tausende von sogenannten Exoplaneten entdeckt, Planeten also, die einen anderen Stern als unsere Sonne umkreisen. Die große Mehrheit dieser bislang bekannten Exoplaneten sind mindestens groß wie unsere Erde und Netptun. Diese „Super-Erden“ oder „Mini-Neptune“ können entweder hauptsächlich aus Gestein bestehen, Eisriesen mit einer wasserstoffreichen Atmosphäre sein – oder eine Zwischenform annehmen. Die meisten „Mini-Neptune“ sind größer als 1,6 Erden, kleiner als Neptun aber zu groß, um ein felsiges Inneres zu haben. Frühere Studien dieser Planeten hatten gezeigt, dass der Druck und die Temperaturen unterhalb der wasserstoffreichen Atmosphären zu hoch wäre, um hier Leben (wie wir es von der Erde kennen) zu ermöglichen. Dann aber entdeckte Madhusudhans Team mit dem Mini-Neptun „K2-18b“ eine Ausnahme und begann damit, weitere Analysen durchzuführen.

Besagte Analysen führten dann zu der nun beschriebenen neuen Planeten-Klasse der Hycean-Planeten. Diese können bis zu 2,6 Mal größer sein als die Erde und – abhängig von ihrem Stern – atmosphärische Temperaturen von nahezu 200 Grad Celsius aufweisen. Zugleich könnten die Bedingungen in den globalen Ozeanen jedoch zumindest für die Entstehung mikrobischen Lebens geeignet sein.

„Unter dieser neuen Planetenklasse könnte es dann auch sogenannte Dunkle Hycean-Planeten geben, Planeten also, die schwerkraftmäßig (wie der Mond an die Erde) an ihren Stern rotationsgebunden sind, diesem also immer nur eine Seite zuweisen“, so Madhusudhan und führt dazu weiter aus: „Hier wäre es einzig die abgewandte Nachtseite dieser ‚kalten Hycean-Planeten, die zudem auch deutlich weniger Strahlung vom Stern abbekommen würde“.

Tatsächlich sind es gerade Planeten dieser Größe, die die bekannte Exoplaneten-Population dominieren, dennoch bislang aber wesentlich weniger untersucht wurden, als etwa die kleineren Super-Erden. Auf diese Weise sind Hycean-Planeten auch vielversprechende Kandidaten für die Suche nach Lebensspuren außerhalb unseres Sonnensystems. „Tatsächlich könnte sich hier außerirdisches Leben bislang sozusagen direkt vor unseren Augen versteckt haben.“

Allerdings sei es nicht nur alleine die Größe, die einen Hycean-Planeten ausmache, erläutern die Forschenden. „Es braucht auch weitere Aspekte wie etwa die richtige Planeten Masse, Temperatur und atmosphärische Eigenschaften, um einen Planeten als Hycean auszuweisen und zu bestätigen.

Um eben diese Faktoren und Bedingungen auf einem mehrere Lichtjahre entfernten Planeten bestimmen zu können, müssen Astronomen und Astronominnen zunächst überprüfen, ob der Planet seinen Stern innerhalb der passenden Distanz umkreist und dann nach jenen molekularen Signaturen suchen, wie sie die atmosphärischen und inneren Zusammensetzungen dieser Planeten ausweisen und aus denen auf die Existenz potenziell lebensfreundlicher Ozeane geschlussfolgert werden kann. Dann könnten sogenannte Biosignaturen – etwa Sauerstoff, Ozon. Methan und/oder auch Distickstoffmonoxid – vorhandenes Leben verraten, wie sie auch von der Erde als Biosignaturen bekannt sind. Aber auch auf der Erde in geringeren Mengen vorkommende Signaturen wie Chlormethan oder Methylthiomethan könnten auf einem Planeten mit einer wasserstoffreichen Atmosphäre mit wenig Sauerstoff oder Ozon ein vielversprechender Hinweis auf dortiges Leben sein.

„Bislang haben wir uns bei der Frage und Suche nach unterschiedlichen molekularen Signaturen stark auf erdähnliche Planeten konzentriert, was ja auch ein durchaus sinnvoller Anfang ist“, so Madhusudhan. „Angesichts der Hycean-Planeten könnten wir aber eine noch besser Chance haben, verschiedene Spuren-Biosignaturen zu finden. Es ist wirklich faszinierend festzustellen, dass es Leben auch auf Planeten geben könnte, die sich so sehr von unserer Erde unterscheiden.

Schon mit den Teleskopen der nächsten Generation könnten einige der vorhergesagten Biomarker in den Atmosphären von Hycean-Planeten entdeckt werden: „Je größer und wärmer der Planet und wasserstoffreicher seine Atmosphäre, desto wahrscheinlicher wäre es auch, atmosphärische Signaturen schon mit irdischen Teleskopen identifizieren zu können.“

Schon jetzt hat das Team um Madhusudhan einige potenzielle Hycean-Planeten als Hauptkandidaten für eine Untersuchung mit dem Hubble-Nachfolger, dem James Webb Space Telescope (JWST) beschrieben, das noch in diesem Jahr ins All starten soll. Alle diese Planeten umkreisen Rote Zwergsterne in 35 bis 150 Lichtjahren Entfernung – nach astronomischen Maßstäben also direkt vor unserer kosmischen Haustür. Schon jetzt ist eine direkte Beobachtung von K2-18b mit dem JWST fest eingeplant. „Der Nachweis einer dortigen Biosignatur würde unser Verständnis von Leben im Universum grundlegend verändern“. Erklärt der Astronom abschließend. „Wir sollten offen für eine Vielzahl an Orten sein, an denen wir Leben finden werden, ebenso für eine Vielzahl an möglichen Lebensformen. Schließlich hört die Natur nie auf, uns in zuvor kaum vorstellbarer Weise zu überraschen.“



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Piloten zweier Jets meldeten „helles, grünes UFO“


Die Piloten von gleich zwei Maschinen haben unabhängig voneinander Ende Juli von der Sichtung eines UFOs im kanadischen Luftraum über dem Sankt-Lorenz-Golf berichtet. Sie hätten zwischen Quebec und Neufundland ein „helles, grünes, fliegendes Flugobjekt“ beobachtet, das schließlich in eine Wolke geflogen und verschwunden sei.

Das geht jedenfalls aus dem Civil Aviation Daily Occurrence Reporting System (CADORS), einer Datenbank für Flugvorfälle der kanadischen Regierung, hervor, wie am 11. August bekannt wurde. Laut CADORS-Angaben wurde das unidentifizierte Flugobjekt (UFO) vom Piloten einer Maschine vom Typ CC-177 Globemaster III der Royal Canadian Air Force (RCAF), die von einer Basis in Ontario Richtung Köln unterwegs war, und dem Piloten einer KLM-Maschine, die auf dem Weg von Boston nach Amsterdam war, gemeldet.

Militärflugzeug änderte seinen Kurs
Laut Angaben der Datenbank für Flugvorfälle habe die Sichtung des UFOs „keinerlei Auswirkungen“ auf den Betrieb beider Maschinen gehabt. Dem widerspricht allerdings Logistikexperte Steffan Watkins, der die Flugdaten der beiden Maschinen unter die Lupe genommen hat. Seinen Angaben zufolge hat das Militärflugzeug sehr wohl den Kurs verändert und sei rund 300 Meter gestiegen.

Haben die Piloten einen Meteor gesehen?
„Also, ich würde gerne wissen, ob der RCAF-Pilot den Kurs geändert hat, um es zu vermeiden, oder um zu sehen, was es war, oder ob die Kurskorrektur völlig routinemäßig und nur ein Zufall war“, schrieb Watkins auf Twitter (siehe Tweet oben). Er hält es für möglich, dass die Piloten einen Meteor gesehen haben.

Der kanadische Luftfahrtbericht verzeichnete die Sichtung jedenfalls unter dem Sammeletikett „Wetterballon, Meteor, Rakete, UFO“, was ebenfalls einen Meteor nicht ausschließe, berichtet die Website Space.com.

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Riesiger Komet ist auf dem Weg ins Sonnensystem – „Größter Komet, der jemals entdeckt wurde“


Der Komet Bernardinelli-Bernstein ist gigantisch, aber nicht nur seine Ausmaße beeindrucken die Wissenschaft. Er ist auf dem Weg in unser Sonnensystem.

Frankfurt – Lange Zeit galten Kometen als Unheilsbringer, doch diese Zeiten sind vorbei. Heute werden die Himmelskörper von Amateur- und Profiastronom:innen vermessen und auf ihren Bahnen durchs Weltall genau beobachtet. Wird ein Komet mit bloßem Auge am Himmel sichtbar, ist die Freude besonders groß – wie im Sommer 2020, als der Komet Neowise (C2020/F3) wochenlang am Abendhimmel zu sehen* war. Nun haben Forschende ein besonders spektakuläres Exemplar eines Kometen in den Tiefen des Universums entdeckt.

Der Komet Bernardinelli-Bernstein (C/2014 UN271wurde von den Forschern Pedro Bernardinelli und Gary Berstein gesichtet. „Wir haben vielleicht den größten Kometen, der jemals gesehen wurde, entdeckt“, freut sich Bernstein. „Zumindest ist er größer als jeder Komet, der bisher genauer untersucht wurde.“ Komet Bernardinelli-Bernstein befindet sich auf dem Weg von der Oortschen Wolke am Rande des Sonnensystems, in Richtung des Zentrums. Für Astronom:innen ist das eine gute Nachricht: Noch nie wurde ein Komet, der auf dem Weg hinein ins Sonnensystem ist, in so großer Entfernung entdeckt. Die Forschenden haben so viele Jahre Zeit, den Kometen auf seiner Reise zu beobachten.

Riesiger Komet entdeckt – Er fliegt immer weiter ins Sonnensystem hinein

Wie wird der Komet sich verhalten, wenn er sich der Sonne nähert? Generell beginnen Kometen damit, auszugasen, wenn sie in wärmere Regionen kommen, und ihr Eis beginnt, zu schmelzen. Dann entsteht der typische Kometenschweif. All das werden Astronom:innen bei Komet Bernardinelli-Bernstein nun genau verfolgen können. Bisher wird der Himmelskörper auf eine Größe von 100 bis 200 Kilometer geschätzt – das ist etwa zehnmal mehr als bei den meisten bekannten Kometen. Die Himmelskörper gelten als Relikte aus der Vergangenheit, für die Forschung sind sie vor allem interessant, weil man durch sie quasi in die „Vergangenheit“ des Sonnensystems schauen kann. Besonders interessant dürfte es sein, Material des Kometen zu analysieren. „Der Komet hat das Sonnensystem die letzten drei Millionen Jahre nicht besucht“, ist sich Bernstein sicher.

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Die Rückkehr der Dritten Macht: Was die US-Geheimdienste verschweigen


ob ja oder nein…das sieht wohl jeder anders

wie auch immer, nach diesem Buch von Gilbert Sternhoff könnten viele durchaus

wieder Hoffnung finden. 

Zuerst lesen, nachdenken und dann fragen: darf ich noch hoffen?

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mehren sich die Anzeichen dafür, dass auf der Erde im Verborgenen eine Dritte Macht existiert. Entstanden in den letzten Tagen des großen Völkerringens hat sie sich in den folgenden Jahrzehnten mittels einer Absetzbewegung und fortschrittlicher Technologien, die den unseren weit überlegen sind, etabliert. Ihr Ziel besteht unverhüllt in der Übernahme der Welt.

Der Zeitpunkt scheint nicht mehr fern, das für ihr „Projekt Zeitenwende“ die letzte Phase eingeleitet wird. Seit dem Jahr 2017 ist auch das UFO-Phänomen aus seinem Schattendasein getreten und hat sich vor allem in den USA durch veröffentlichte und vom Militär für echt erklärte Sichtungen offizielle Anerkennung verschafft.

Sogar eine UFO-Task Force wurde von der US-Regierung eingerichtet. Die alles entscheidende Frage ist: Wer sind SIE? Der im Juni 2021 von den US-Geheimdiensten vorgelegte Bericht verschweigt der Öffentlichkeit die schockierende Wahrheit. Gilbert Sternhoff sieht darin den Endpunkt einer mehr als 75 Jahre andauernden evolutionären Entwicklung und zugleich den Auftakt zu weit umfassenderen Veränderungen.

Die sich gegenwärtig dramatisch verschärfende ökonomische und gesellschaftliche Krise und der damit einhergehende Vertrauensverlust der Bevölkerung in ihre Regierungen lassen eine Zeitenwende tatsächlich unausweichlich erscheinen.

Das vorliegende Handbuch zur Dritten Macht ist das Ergebnis zwanzigjähriger Forschungen seines Autors.

Erheblich erweitert um in den letzten Jahren gewonnene neue Informationen und versehen mit den notwendigen Korrekturen präsentiert es auf reiner Faktenbasis den aktuellen und vor der in naher Zukunft zu erwartenden radikalen Umwälzung auch abschließenden Wissensstand zu diesem Thema.

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„Nachtod-Kontakten“


Die Nachtod-Kontakt-Forscherin Evelyn Elsaesser im Anomalistik-Podcast. Copyright/Quelle: grewi.de / anomalistik.de

Die Nachtod-Kontakt-Forscherin Evelyn Elsaesser im Anomalistik-Podcast.

Emmendingen (Deutschland) – Im Rahmen des neuen „Anomalistik-Podcast“ der Gesellschaft für Anomalistik e.V. (GfA) hat Gastgeber David Garcia in Folge #3 die Schweizer Sterbeforscherin Evelyn Elsaesser am Mikrofon, die sich u.a. mit Nachtod-Erfahrungen beschäftigt hat.

Evelyn Elsaesser erforscht seit über 30 Jahren Nahtoderfahrungen, hat unter anderem mit Prof. Kenneth Ring das Buch „Was wir aus Nahtoderfahrungen für das Leben gewinnen“ verfasst und konzentriert sich seit über 10 Jahren auf spontane „Nachtod-Erfahrungen“. Hierzu erläutert Elsaesser:

„Bei einem Nachtod-Kontakt, haben die Menschen, die diese Erfahrung machen, also die Empfänger, den Eindruck, dass sie von einem Verstorbenen kontaktiert wurden. Die verstorbene Person wird in einer Weise wahrgenommen, die als Hinweis auf ein weiterleben dieser Person interpretiert wird. Nachtod-Kontakte sind spontan, anscheinend von den Verstorbenen initiiert ohne Absicht – und das ist wichtig – und ohne Aufforderung seitens des Empfängers. Nachtod-Kontakte sind auch direkt, ohne Beteiligung von einem Medium (Channeling) oder irgendwelcher Hilfsmittel (Transkommunikation).

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Mysterien: 13.07.1917 – Vatikan hat niemals das dritte Geheimnis von Fatima veröffentlicht


Das Dritte Geheimnis von Fatima sollte spätestens 1959 veröffentlicht werden um den Fall der Kirche in die Hände Beelzebubs zu verhindern. Ratzinger war damals zuständig und publizierte nur Bruchteile des Dritten Geheimnisses. So nahm die Machtergreifung der Adepten des Teufels beim Zweiten Vatikanischen Konzil ihren Lauf.

Der Chef-Exorzist erkannte daß der Rauch Satans im Vatikan aus allen Ritzen stinkt. Er gab ein Interview in dem er auspackte. Er verlangte daß dieses Interview erst veröffentlicht werde wenn er selbst tot sei.

Das Dritte Geheimnis von Fatima enthält unter anderem die vor genau 100 Jahren von der Heiligen Jungfrau Maria in Portugal abgegebene Vorhersage daß die Katholische Kirche von den Kräften der Finsternis und des Bösen unterwandert werde und der Vatikan dann die Kirche der Hölle sei. (Siehe unten die Transkription des handschriftlichen Briefes von 1944 seitens einer der drei Schwestern, die 1917 in Fatima die Wunder erlebten.)

Chef-Exorzist Vater Amorth: Padre Pio kannte das Dritte Geheimnis
Chief Exorcist Father Amorth: Padre Pio Knew The Third Secret

 

Bruder Gabriele furcht seine Stirn und streckt sein Kinn hervor. er wirkt sehr betroffen.

Fr. Gabriele furrows his brow and sticks out his chin. He seems very affected.

„Wahrhaftig,“ sagt er, „eines Tages sagte Pater Pio zu mir sehr sorgenvoll: „Weisst Du was, Gabriele? Es ist Satan der in den Busen der Kirche eingelassen wurde und innerhalb einer sehr kurzen Zeit wird er eine falsche Kirche regieren.“

“Indeed,” he states, “One day Padre Pio said to me very sorrowfully: ‘You know, Gabriele? It is Satan who has been introduced into the bosom of the Church and within a very short time will come to rule a false Church.’”

„Oh mein Gott! eine Art von Antichrist! Wann prophezeite er das Euch?“ frage ich [Zavala].

“Oh my God! Some kind of Antichrist! When did he prophesy this to you?” I [Zavala] ask.

„Es muß um 1960 gewesen sein weil ich damals schon Priester war.“

“It must have been about 1960, since I was already a priest then.”

„Warum hatte Johannes XXIII solche angst davor das Dritte Geheimnis von Fatima zu veröffentlichen, so daß die Menschen nicht dächten daß er der Antipapst oder was auch immer sei …?

“Was that why John XXIII had such a panic about publishing the Third Secret of Fatima, so that the people wouldn’t think that he was the anti-pope or whatever it was …?”

Ein leises, aber wissendes Lächeln lockt die Lippen von Vater Amorth.

„Hat Pater Pio noch etwas über zukünftige Katastrophen gesagt: Erdbeben, Überschwemmungen, Kriege, Epidemien, Hunger …? Hat er auf die gleichen Plagen geweckt, die in den heiligen Schriften prophezeit wurden? „[Fragt Herr Zavala]

„Nichts von der Sache war ihm wichtig, so erschreckend sie auch waren, außer dem großen Abfall innerhalb der Kirche. Dies war die Frage, die ihn wirklich quälte und für die er betete und bot einen großen Teil seines Leidens, gekreuzigt aus Liebe. „[Sagt Fr. Amorth]

„Das dritte Geheimnis von Fatima?“

„Genau.“

„Gibt es eine Möglichkeit, etwas so Schreckliches zu vermeiden, Fr. Gabriele? „

„Es gibt Hoffnung, aber es ist nutzlos, wenn es nicht von Werken begleitet wird. Lasst uns damit beginnen, Rußland dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, lasst uns den heiligen Rosenkranz rezitieren, lasst uns alle Gebet und Buße tun … „[Hervorhebung hinzugefügt]

So endet Steve Skojecs eigene Darstellung bestimmter Passagen des neuen Zavala-Buches über Fatima.

Pater Amorth ist ein Zeuge hier, was Padre Pio, den er zum ersten Mal traf, als er selbst ein siebzehnjähriger junger Mann war, sagte ihm direkt und persönlich. Pater Amorth sagt in demselben Interview, dass Padre Pio ihn sogar manchmal sein eigenes spirituelles Tagebuch lesen lasse.

Wie wir schon früher berichteten, hatte Pater Amorth auch schon zu Lebzeiten gesagt, dass er nicht glaube, dass die Weihe von Russland stattgefunden habe (eine Erklärung, die nur von Kardinal Paul Josef Cordes bestätigt wurde). Im Dezember 2015 hatte Pater Amorth gesagt:

Inmitten widersprüchlicher Fatima „Geheimnisse“, eine klare Botschaft scheint es

Ein Foto von einem handschriftlichen portugiesischen Dokument in einer E-Mail im August 2016. Laut Zavala kam die Nachricht von einem anonymen Absender mit einer leeren Betreffzeile und wurde so in seinem Spam-Ordner aufgewickelt, wo es fast fast gelöscht wurde. Aber er behauptet, dass er in einer vorsorglichen Entscheidung beschlossen hat, es zu öffnen und zu sehen, und er „bemerkte sofort, dass es ein Text über die Erscheinungen von Fatima war.“

Tuy 1. September 1944 oder 1. April 1944

 

Jetzt werde ich das dritte Fragment des Geheimnisses offenbaren: Dieser Teil ist der Abfall in der Kirche!

Unsere Dame zeigte uns die Person, die ich als den „heiligen Vater“ vor einer Menge beschreibe, die ihn jubelte.

Aber es war ein Unterschied von einem wahren heiligen Vater, seinem teuflischen Blick, dieser hatte den Blick des Bösen.

Dann, nach einigen Momenten sahen wir denselben Papst, der in eine Kirche eintrat, aber diese Kirche war die Kirche der Hölle; Es gibt keine Möglichkeit, die Hässlichkeit dieses Ortes zu beschreiben. Es sah aus wie eine graue Zement-Festung mit gebrochenen Winkeln und Fenstern ähnlich den Augen; Es hatte einen Schnabel im Dach des Gebäudes.

Als nächstes hobten wir unsere Augen zur Muttergottes, die zu uns sprachen: Sie sahen den Abfall in der Kirche; Dieser Brief kann vom heiligen Vater eröffnet werden, aber er muss nach Pius XII. Und vor 1960 angekündigt werden.

Im Reich Johannes Paul II. Muss der Grundstein des Peters Grabes entfernt und nach Fatima verlegt werden.

Weil das Dogma des Glaubens nicht in Rom konserviert ist, wird seine Autorität beseitigt und an Fatima geliefert.

Die Kathedrale von Rom muss zerstört werden und eine neue in Fatima gebaut.

Wenn 69 Wochen nach dieser Ankündigung angekündigt wird, setzt Rom seinen Gräuel fort, die Stadt wird zerstört.

Unsere Dame erzählte uns, dass dies geschrieben steht, [in] Daniel 9: 24-25 und Matthäus 21: 42-4

2.) Der „Blick des Bösen“ des Papstes in der Vision ist sehr ähnlich, was viele Katholiken (ich eingeschlossen) haben beschrieben, wenn ich den Papst Franziskus nach seiner Wahl sehe. Dies ist jedoch kein falsifizierbarer Anspruch, der es auch als objektive Kriterien für die Bewertung der Echtheit verlässt.

3.) Die Behauptung des „Abfalls in der Kirche“ doviert mit dem von Dr. Alice von Hildebrand vorgelegten Bericht, wie er von OnePeterFive am 12. Mai 2016 veröffentlicht wurde, in dem sie ein Gespräch mit ihr und ihrem Mann im Juni 1965 enthüllte „Ein Priester namens Msgr. Mario Boehm … der seit vielen Jahren einer der Top-Redakteure von L’Osservatore Romano war. „Wie Frau von Hildrebrand erzählt hat:

Das Thema Fatima kam auf. Mein Mann hat die Frage aufgeworfen: „Warum wurde das dritte Geheimnis von Fatima nicht aufgedeckt?“ Für die Heilige Jungfrau hatte gesagt, dass es mit den Gläubigen im Jahr 1960 geteilt werden sollte.

Don Mario: Es wurde nicht wegen seines Inhalts aufgedeckt. Mein Mann: Was war so ängstlich darüber? Msgr. Boehm (als gut ausgebildeter Italiener) sagte nicht, dass er es gelesen hatte, aber darauf hingewiesen, dass der Inhalt ängstlich war: „Infiltration der Kirche ganz oben“. Es zerschmetterte uns, aber bestätigte die Angst meines Mannes, dass die Art und Weise, wie das Vatikanische Konzil ausgelegt wurde, die Kirche den schrecklichen Gefahren aussetzen würde. Ach, diese Angst war gut begründet.

anklicken

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Der Text lautet auf Englisch:

A slight but knowing smile curls the lips of Father Amorth.

Did Padre Pio say anything else to you about future catastrophes: earthquakes, floods, wars, epidemics, hunger …? Did he allude to the same plagues prophesied in the Holy Scriptures?” [asks Mr. Zavala]

Nothing of the sort mattered to him, however terrifying they proved to be, except for the great apostasy within the Church. This was the issue that really tormented him and for which he prayed and offered a great part of his suffering, crucified out of love.” [says Fr. Amorth]

The Third Secret of Fatima?”

Exactly.

“Is there any way to avoid something so terrible, Fr. Gabriele?”

There is hope, but it’s useless if it’s not accompanied by works. Let us begin by consecrating Russia to the Immaculate Heart of Mary, let us recite the Holy Rosary, let us all do prayer and penance …”  [emphasis added]

Thus ends Steve Skojec’s own presentation of certain passages of the new Zavala book on Fatima.

Father Amorth is a witness here to what Padre Pio – whom he first met when he himself was a seventeen-year-old young man – told him directly and personally. Father Amorth states in that same interview that Padre Pio even let him sometimes read his own spiritual diary.

As we reported earlier, Father Amorth had also already stated during his lifetime that he did not believe that the Consecration of Russia has taken place (a statement which was just confirmed by Cardinal Paul Josef Cordes). In December of 2015, Father Amorth had said:

Amidst Conflicting Fatima “Secrets,” a Clear Message Shines

a photo of a handwritten Portugese document in an email in August of 2016. According to Zavala, the message came from an anonymous sender with a blank subject line, and thus wound up in his spam folder where it was very nearly deleted. But he claims that in a providential decision, he decided to open it and take a look, and he “immediately noticed that it was a text about the apparitions of Fatima.” The text reads, in English:

Tuy September 1, 1944 or April 1, 1944

 

Now I am going to reveal the third fragment of the secret: This part is the apostasy in the Church!

Our Lady showed us the individual who I describe as the ‘holy Father’ in front of a multitude that was cheering him.

But there was a difference from a true holy Father, his devilish gaze, this one had the gaze of evil.

Then, after some moments we saw the same Pope entering a Church, but this Church was the Church of hell; there is no way to describe the ugliness of that place. It looked like a gray cement fortress with broken angles and windows similar to eyes; it had a beak in the roof of the building.

Next, we raised our eyes to Our Lady who said to us: You saw the apostasy in the Church; this letter can be opened by the holy Father, but it must be announced after Pius XII and before 1960.

In the kingdom of John Paul II the cornerstone of Peter’s grave must be removed and transferred to Fatima.

Because the dogma of the faith is not conserved in Rome, its authority will be removed and delivered to Fatima.

The cathedral of Rome must be destroyed and a new one built in Fatima.

If 69 weeks after this order is announced, Rome continues its abomination, the city will be destroyed.

Our Lady told us that this is written,[in] Daniel 9:24-25 and Matthew 21:42-4

2.) The “gaze of evil” of the pope in the vision is very similar to what many Catholics (myself included) have described perceiving when first seeing Pope Francis after his election. This is, however, not a falsifiable claim, which also leaves it out as an objective criteria for evaluating authenticity.

3.) The allegation of “apostasy in the Church” dovetails with the report given by Dr. Alice von Hildebrand, as published by OnePeterFive on May 12, 2016, in which she revealed a conversation she and her husband had in June of 1965 with “a priest named Msgr. Mario Boehm…who had been one of the top editors of L’Osservatore Romano for many years.” As Mrs. von Hildrebrand recounted:

The topic of Fatima came up. My husband raised the question, “Why was the third secret of Fatima not revealed?” For the Holy Virgin had said it should be shared with the faithful in 1960.

Don Mario: It was not revealed because of its content. My husband: What was so fearful about it?  Msgr. Boehm (as a well-trained Italian) did not say that he had read it, but intimated that the content was fearful: “infiltration of the Church to the very top”. It shattered us but confirmed my husband’s fear that the way Vatican II was interpreted was going to expose the Church to terrible dangers. Alas, this fear was well founded.

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https://astrologieklassisch.wordpress.com/2017/08/14/der-vatikan-hat-niemals-das-dritte-geheimnis-von-fatima-veroeffentlicht/

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Denver Illuminaten Airport – Ist an den Gerüchten was dran?


Immer wieder tauchen Theorien auf, beim Denver Airport handle es sich um eine geheime Zentrale der Illuminaten, die von dort aus den Weltuntergang planen.

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UFO-Journalist nach Pentagon-Bericht: Objekte „von irgendeiner Art von Intelligenz gesteuert“


Vergangenen Freitag veröffentlichte das Pentagon einen Geheimbericht über UFO-Beobachtungen des US-Militärs seit 2004. Darin sei „ganz klar die Rede von einer möglicherweise überlegenen Technologie, die die Amerikaner nicht haben“, sagt UFO-Journalist Robert Fleischer. Ein Interview mit „RT DE“.

Am 25. Juni hat das Pentagon einen UFO-Geheimbericht der „UAP Task Force“ veröffentlicht. In dem geht es um die Auswertung von 144 Himmelserscheinungen, die seit 2004 vom US-Militär beobachtet wurden. Nur eine davon könne erklärt werden. Ansonsten lässt der Bericht aber auch viele Fragen offen. Margo Zvereva hat sich darüber mit dem Journalisten in Sachen UFO-Forschung Robert Fleischer unterhalten.

Die Bedeutung des nun veröffentlichten Geheimberichtes liege laut Fleischer „eindeutig darin, dass hier zum ersten Mal ganz offen eingeräumt wird, dass natürliche Erklärungen nur für einen kleinen Teil der Fälle in Betracht kommen, und dass sie eben doch ungewöhnliche Bewegungsmuster oder Flugeigenschaften festgestellt haben, die man so nicht kennt, die auch gegen unsere Naturgesetze verstoßen“. Es sei hier „ganz klar die Rede von einer möglicherweise überlegenen Technologie, die die Amerikaner nicht haben.“ Und weiter:

„Es fliegen und tauchen da hoch entwickelte technische Geräte herum in unserer Atmosphäre und unter Wasser, die wir uns nicht erklären können und die offenbar von irgendeiner Art von Intelligenz gesteuert werden.“

Fleischer wünscht sich eine Verstetigung der offiziellen Beobachtung des UFO-Phänomens und hofft darauf, dass diesem Bericht weitere Veröffentlichungen folgen werden. Denn dafür gäbe es nach Ansicht des Journalisten einen guten Grund. Fleischer meint:

„Wir sind als Menschheit ja an dem Punkt, dass wir gerade dabei sind, den Horizont unseres eigenen Planeten für immer zu überschreiten. Wir reden über Mondbasen, wir reden über Marslandungen. Da wäre es doch nicht schlecht, wenn man sich mal ein bisschen damit beschäftigt, ob wir nicht die Einzigen sind in der Gegend.“

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US-Geheimdienstchef warnt: UFOs zeigen Technologie, gegen die sich die USA nicht wehren können


Nach der Veröffentlichung des lang erwarteten UFO-Berichtes der US-Regierung in der vergangenen Woche hat der ehemalige Chef des US-Geheimdienstes John Ratcliffe nun gewarnt, dass einige der Objekte ein technisches Niveau aufweisen, gegen das sich die USA nicht verteidigen können.

Ex-US-Geheimdienstchef warnt: UFOs zeigen Technologie, gegen die sich die USA nicht wehren können

Der ehemalige US-Direktor der nationalen Nachrichtendienste (Director of National Intelligence) John Ratcliffe erklärte, dass unidentifizierte Luftphänomene (UAP), auch bekannt als UFOs, Technologie zu nutzen scheinen, die die Vereinigten Staaten nicht besitzen und gegen die sie sich nicht verteidigen können.

Ratcliffe äußerte sich in einem Interview des US-Nachrichtensenders Fox News am 26. Juni. Einen Tag zuvor würde ein lang erwarteter Bericht der US-Regierung über UAP (UFOs) veröffentlicht. Darin fanden sich „keine eindeutigen Hinweise darauf“, dass es eine „nicht-terrestrische Erklärung“ für die Luftphänomene gibt. Doch die Möglichkeit eines außerirdischen Ursprungs ließ Ratcliffe offen und sagte:

„Ich bin eigentlich froh, dass es einen Bericht gibt. Die Quintessenz ist, dass unidentifizierte Luftphänomene – in sehr vielen Fällen sind wir in der Lage, sie aus Gründen wie visuellen Störungen oder Wetterphänomenen oder ausländischen Gegnern und deren Technologien oder sogar unseren eigenen experimentellen Technologien mit bestimmten Flugzeugen und Fahrzeugen zu erklären. Was dieser Bericht wirklich unterstreicht, ist, dass es eine Reihe von Fällen gibt – und die genaue Anzahl bleibt geheim – aber eine Reihe von Fällen, in denen wir all das ausgeschlossen haben. Und es gibt Technologien, die wir nicht haben und gegen die wir ehrlich gesagt nicht in der Lage sind, uns zu verteidigen – basierend auf den Dingen, die wir gesehen haben, mit anderen Worten, Mehrfachsensoren, wo nicht nur Menschen es optisch wahrnehmen, sondern wo es von Radar erfasst wird, wo es von Satelliten gesehen wird. Es ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Es ist nicht gut zu sagen: ‚Mensch, wir haben keine guten Antworten‘, und so müssen wir eine größere Diskussion führen, um herauszufinden, worum es genau geht.“

Former DNI John Ratcliffe is more candid in his assessment than the recent UAP report. His views, though, are shared by many of those closest to the issue, including myself. It is a slow process but we are inching toward the raw facts. https://t.co/3zqATgYa0B— Christopher K. Mellon (@ChrisKMellon) June 27, 2021

Der Bericht wurde am Freitagnachmittag vom US-Amt des Direktors der Nationalen Sicherheit (ODNI) veröffentlicht. Der gesamte nicht geheim gehaltene Bericht ist lediglich neun Seiten lang, inklusive zwei Seiten Anhang mit Begriffserklärungen. Darin heißt es:

„UAP stellen eine Gefahr für die Flugsicherheit dar und könnten eine breitere Gefahr darstellen, wenn einige Fälle eine ausgeklügelte Sammlung gegen die militärischen Aktivitäten der USA durch eine ausländische Regierung darstellen oder einen Durchbruch in der Luft- und Raumfahrttechnologie durch einen potenziellen Gegner demonstrieren.“

Im Bericht wurden 144 Meldungen genannt, von denen 80 „die Beobachtung mit mehreren Sensoren betrafen“. Während einige UAP „auf Sensoranomalien zurückzuführen sein könnten“, stellen die meisten „wahrscheinlich physische Objekte dar“, da sie „über mehrere Sensoren registriert wurden, einschließlich Radar, Infrarot, elektrooptisch, Waffensuchgeräte sowie visuelle Beobachtung“.

UFO-Alarm! US-Regierung veröffentlicht lang erwarteten UFO-Bericht

UFO-Alarm! US-Regierung veröffentlicht lang erwarteten UFO-Bericht

Von den 144 Meldungen gab es 21 – die sich auf 18 Vorfälle bezogen –, die „ungewöhnliche UAP-Bewegungsmuster oder Flugcharakteristika“ beschrieben. Beobachtet wurden z. B. Bewegungen gegen den Wind, plötzliche Manöver oder Bewegung mit „beträchtlicher Geschwindigkeit, ohne erkennbare Antriebsmittel“.

US-Senator Marco Rubio, ein Republikaner aus Florida, hatte den Vorsitz des Geheimdienstausschusses des US-Senats inne, als dieser den ODNI-Bericht über UFOs anforderte. Er sagte am Freitag, dass „das Verteidigungsministerium und die Geheimdienstgemeinschaft noch eine Menge Arbeit vor sich haben, bevor wir tatsächlich verstehen können, ob diese Bedrohungen aus der Luft ein ernsthaftes nationales Sicherheitsrisiko darstellen.“

Das Pentagon gründete im vergangenen August die Unidentifizierte Luftphänomene Arbeitsgruppe (Unidentified Aerial Phenomena Task Force), um Beobachtungen von Flugobjekten unbekannter Herkunft zu untersuchen. Die Arbeitsgruppe zielte darauf ab, solche Ereignisse „zu erkennen, zu analysieren und zu katalogisieren“ sowie einen „Einblick zu gewinnen“ in die „Art und Herkunft“ von UFOs, sagte das Pentagon.

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Studie: Leben in Jupiter-Atmosphäre möglich


Symbolbild: Blick der NASA-Sonde „Juno“ in die wolkenschwere Atmosphäre des Jupiter. Copyright: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS
Blick der NASA-Sonde „Juno“ in die wolkenschwere Atmosphäre des Jupiter.

Eine neue Studie nordirischer Astrobiologen liefert eine Sensation: Während es in der wolkendichten Atmosphäre der Venus viel zu wenig Wasser gibt, um selbst bakterielles Leben – wie wir es von der Erde kennen – zu ermöglichen, bietet die dichte Atmosphäre des Gasriesen Jupiter hingegen nicht nur ausreichend Wasser, sondern auch weitere positive Bedingungen für dortiges Leben.

Zuvor hatten Messdaten die Anwesenheit des potenziellen Biomarkers Phosphin in den gemäßigten und damit potenziell lebensfreundlichen Schichten der Venus-Atmosphäre nahegelegt – eine Entdeckung bzw. Interpretation der Daten, die seither unter Wissenschaftlern umstritten ist und kontrovers diskutiert wird.

Wie nun das Team um den Astrobiologen Dr. John E. Hallsworth und Dr. Philip Ball von der irischen Queen‘s University aktuell im Fachjournal „Nature Astronomy“ (DOI: 10.1038/s41550-021-01391-3) berichtet, haben sie die Menge an Wasser in der Venusatmosphäre anhand der dortigen Konzentration von Wassermolekülen, die sogenannte Wasser-Aktivität, gemessen.

Das Ergebnis: Die Menge an Wasser in den stark schwefelhaltigen Wolken der Venus ist hundert Mal geringer als die Mindestmenge an Wasser, die zumindest jedes bislang bekannte irdische Leben benötigt, um zu existieren.

Während die Studie also die Wahrscheinlichkeit für mikrobisches Leben auf der Venus bzw. in deren Atmosphäre minimiert, zeichnet die Studie ein gänzlich gegenteiliges Szenario für die Atmosphäre des Gasriesen Jupiter. Hier sei nicht nur ausreichend „Wasseraktivität“, sondern auch milde Temperaturen vorhanden, um mikrobisches Leben zu ermöglichen – vorausgesetzt auch andere Zutaten wie die notwendigen Nährstoffe sind vorhanden.

„Die Suche nach außerirdischem Leben (im Sonnensystem) war bislang etwas zu vereinfacht auf Wasser als solches konzentriert“, erläutert Ball. „Wie unsere Ergebnisse zeigen, dass alleine die Anwesenheit von Wasser nicht ausreicht, um auf die tatsächliche Lebensfreundlichkeit einer Umwelt zu schließen. Vor dem Hintergrund des irdischen Lebens sollten wir auch damit beginnen, irdisches Leben als Maßstab zu betrachten und zu fragen, ob eine Umwelt ausreichend Wasser für diese biologischen Prozesse zur Verfügung stellt.“

Die nun ermittelten Wasseraktivitäten auf Venus und Jupiter basieren zudem nicht auf Modellen, sondern konkreten Messungen und Beobachtungen zu den vorhandenen Druckverhältnissen, Temperatur und Wasserkonzentrationen. Als Vergleichswerte haben die Forschenden ihre Berechnungen auch für Erde und Mars angestellt und zeigen zudem, dass Ähnliches auch für Planeten außerhalb des Sonnensystems (Exoplaneten) möglich sind.

Hintergrund
Erstmals über Leben in den Jupiterwolken spekulierten Wissenschaftler im Seotember 2018, als Messdaten Großen Roten Flecks auf dem Gasplaneten Jupiter die chemische Signatur von Wasser oberhalb der tiefsten Wolken des Planeten aufzeigten.

Tatsächlich hat Jupiter alle für Leben wie wir es kennen benötigten Zutaten und schon in den 1970er Jahren machten sich Wissenschaftler um den bekannten US-Astronom Carl Sagan in einer Studie Gedanken darüber, wie Leben innerhalb der Jupiteratmosphäre aussehen könnte.

Während in den tiefen Atmosphärenschichten der Druck und die damit einhergehenden Temperaturen wohl zu hoch für Leben wären, spekulierten Sagan und Kollegen in ihrem Gedankenexperiment über Leben in der oberen Jupiter-Atmosphäre (s. Video.). in Form kleiner (Sinkers) aber auch riesiger ballonförmiger Wesen (Floaters), die in der Atmosphäre schweben und die von anderen Lebewesen (Hunters) gejagt werden.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/uakLB7Eni2E

„Obwohl unsere Ergebnisse nicht von sich behaupten können, dass außerirdisches Leben in Form von Mikroben existiert, zeigen sie dennoch, dass es auch auf anderen Himmelskörpern im Sonnensystem ausreichend Wasseraktivität für Leben, wie wir es kennen gibt – und das an Orten, die wir zuvor nicht in Betracht gezogen hatten.

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3AF/Sigma2: Französische UFO-Forschungskommission veröffentlicht 365 Seiten starken UFO-Bericht


Titel des „Rapport d’avancement“ Copyright: 3af.fr
Titel des „Rapport d’avancement“

In Frankreich gehört die „L’Association Aéronautique et Astronautique de France“ (AAAF, 3AF) zu den angesehensten Forschungsgesellschaften zu Luft- und Raumfahrt. Innerhalb der 3AF gibt es seit 2008 auch die SIGMA2-Kommission, die sich der wissenschaftlichen Untersuchungen von UFO-Phänomenen angenommen und schon 2010 einen ersten Forschungsbericht über ihre Arbeit veröffentlicht hatte (…GreWi berichtete). Nun hat die 3AF auf 365 Seiten einen weiteren sehr ausführlichen SIGMA2-Fortschrittsbericht veröffentlicht.

Ursprünglich 2008 unter dem Namen PAN-SIGMA zur Untersuchung von „Phénomènes Aérospatiaux Non Identifiés“ (PAN = Unidententifizierte Phänomene im Luftraum) gegründet, konzentriert sich SIGMA2“ seit April 2013 konkret auf die Untersuchung und Analyse von UFO-Fällen, die schon von anderen Forschern und Institutionen (vornehmlich der französischen GEIPAN) bereits als „ungeklärt“ eingestuft wurden.

Zu den PANs schreibt die SIGMA2-Kommission auf ihrer 3AF-Webseite: „Diese Phänomene sind keine neue Erscheinung und Sichtungen in der Luft wie vom Boden aus werden seit Jahrhunderten berichtet und dokumentiert. In Frankreich kam es Anfang der 1950er Jahre zu einer ersten Sichtungswelle. 1977 gründete sich die GEIPAN, (eine staatliche UFO-Untersuchungsstelle), die der (französischen Raumfahrtagentur) CNES unterstellt ist. Diese Phänomene offenbaren je nach Fall unterschiedliche Eigenschaften und üben teilweise mechanische Einwirkungen auf den Boden aus, die mit der bekannten Physik nicht erklärbar sind. Obwohl natürlich Fälschungen existieren, ist die Realität dieser Phänomene unbestreitbar. Eine natürliche oder künstliche Herkunft ist je nach Fall aufgrund von wenig verstandenen atmosphärischem, ionosphärischem und/oder elektromagnetischen Phänomenen, aber auch des unvorhersehbaren elektromagnetischen und insbesondere kinematischen Verhaltens (dieser Phänomene) noch immer eine offene Frage. Dieses seltsame Verhalten widerspricht den Gesetzen der Physik, insbesondere der Mechanik, was auch für unsere Beobachtungsmittel ein Problem darstellt, systematische Aufzeichnungen dazu anzufertigen.“

Schon in ihrem Bericht von 2010 kamen die SIGMA-Wissenschaftler unter anderem auch unter Berufung auf die quasi-offizielle französische UFO-Studie, dem COMETA-Bericht von 1999, der von einer Gruppe hochrangiger pensionierter französischer Militärs und Geheimdienstmitarbeiter verfasst wurde, zu dem Schluss, dass „UFOs real und wahrscheinlich außerirdischen Ursprungs sind“.

Hierzu tuschte sich die SIGMA-Kommission auch mit Vertretern von vielen anderen staatlichen, militärischen und geheimdienstlichen Organisationen aus Frankreich aus, die bereits Erfahrung mit dem UFO-Phänomen hatten. Dazu gehörte die Gendarmerie, die seit den 1960ern systematisch UFO-Berichte sammelt; das Generalsekretariat des Nationalen Verteidigungsrates; die Luftwaffe; ein französischer Geheimdienst; die Generaldirektion für äußere Sicherheit, die durch eine “autorisierte Quelle” zuvor eingestanden hatte, dass UFOs bereits seit den frühen sechziger Jahren überwacht werden. „Dieses seltsame Verhalten widerspricht den Gesetzen der Physik, insbesondere der Mechanik, was für unsere Beobachtungsmittel ein Problem darstellt, systematische Aufzeichnungen zu machen.“

Der neue Fortschrittsbericht von SIGMA2 konzentriert sich auf Fälle, die sich zu verschiedenen Zeiten (von den 1950er-Jahren bis heute) und in verschiedenen geografischen Gebieten zugetragen haben. In dem Bericht sehen die Forschenden „einen wichtigen Beitrag auch und gerade angesichts der jüngsten US-amerikanischen Fälle, zu denen man allerdings ganz beabsichtigt „eine gewisse Zurückhaltung“ eingenommen habe, bis der Bericht der US-Geheimdienste nicht in Gänze vorliegt oder man Zugang zu dessen Daten hat

Die im neuen Bericht präsentierten Ergebnisse seien, das unterstreicht 3AF/Sigma2, „kein einfacher Kommentar zu anderswo bereits durchgeführten Studien“. Vielmehr handele es sich um eigene Ausarbeitungen der SIGMA2-Experten. Die Beurteilung der im Bericht vorgelegten Daten, Fakten und eigenen Schlussfolgerungen überlasse man zwar den Leserinnen und Lesern, allerdings stehe für die Autoren erneut die Antwort auf die Frage nach der Realität auch eines exotischen UFO-Phänomens fest: Ja, ein solches Phänomen gibt es und kann anhand von Daten bewiesen werden.

– Der vollständige, 365 Seiten lange „Rapport d’avancement (franz.) 2021 kann gegen eine Gebühr von 22 Euro HIER heruntergeladen werden

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UAP UFO – Erste Details zum „geheimen Anhang“ des UFO-Reports der US-Geheimdienste


Symbolbild Copyright: TheBlackVault.com

Am 26. Juni 2021 haben das Pentagon und die US-Geheimdienste genau das abgeliefert, was bereits zuvor angekündigt wurde: eine öffentliche Version ihres offiziellen Berichts zum Stand der UFO-Untersuchungen und deren vorläufige Schlussfolgerungen . Der deutlich umfangreichere – und vermutlich auch interessantere – Teil besteht aus einem weiterhin klassifizierten (also weiterhin geheimen) Anhang, in dem Methoden und Ergebnisse detailliert erläutert werden. Während viel über dessen Inhalte spekuliert wird (in einigen deutschen Medien werden sogar angebliche Seitenzahlen kolportiert) hat der Informationsfreiheitsaktivist John Greenewald Jr. direkt beim Herausgeber des UFO-Reports, dem Büro des US-Geheimdienstedirektors nachgefragt.

Wie Greenewald auf seiner Webseite “TheBlackVault.com” berichtet, habe das Office of the Director of National Intelligence (ODNI) bereits am 27. Juni bestätigt, dass mit Veröffentlichung des öffentlichen Teils des Berichts auch der klassifizierte Teil des Berichts überstellt wurde.

„Der klassifizierte Teil des Berichts beinhaltet einige zusätzliche Informationen, die aufgrund des Schutzes der Quellen und Methoden nicht klassifiziert (also freigegeben) werden konnten“, so ein ODNI-Sprecher gegenüber Greenewald in einer E-Mail.

– Lesen Sie HIER die Eckpunkte des öffentlichen Berichts sowie dessen vollständige deutschsprachige Übersetzung.

Auf Nachfrage nach weiteren Details, wie etwa zum Umfang des klassifizierten Teils oder zur Frage, ob dieser auch Fotos oder Details zu speziellen Fällen enthalte, erklärte der Sprecher ebenfalls, dass er sich dazu nicht äußern werde.

“Allerdings erklärte das ODNI, dass die Grundaussagen und Schlussfolgerungen der beiden Teile (öffentlicher und geheimer Teil) substanziell miteinander übereinstimmen“, so Greenewald. „Mit anderen Worten: Das ODNI hat nicht einen Teil der Öffentlichkeit überstellt, dessen Aussagen denen des geheimen Anhangs widersprechen.“

Grenewald erklärt weiter, er selbst habe unmittelbar nach Veröffentlichung des öffentlichen Berichts Anfragen unter Berufung auf die US-Informationsfreiheitsgesetze zur Freigabe auch des klassifizierten Teils (oder Teilen daraus) gestellt. Zugleich unterstreicht er aber auch, dass es derzeit „keinerlei Hinweise dafür gebe, dass ein solcher Prozess derzeit Aussicht auf Erfolg haben wird“.

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1.715 nahe Sternensysteme könnten unsere Zivilisation bereits entdeckt haben und beobachten


Künstlerische Darstellung jener Sternensysteme (gepunktete Linie), die unsere Erde als einen interessanten, die Sonne umkreisenden Transit-Planeten bereits entdeckt haben könnten (Illu.). Copyright: OpenSpace/American Museum of Natural History

Künstlerische Darstellung jener Sternensysteme (gepunktete Linie), die unsere Erde als einen interessanten, die Sonne umkreisenden Transit-Planeten bereits entdeckt haben könnten (Illu.).
Copyright: OpenSpace/American Museum of Natural History

Ithaca (USA) – Zwei US-Astronominnen haben eine Liste von 1.715 sonnen-nahen Sternen- bzw. Planetensystemen erstellt, die unsere Erde seit Beginn der modernen menschlichen Zivilisation direkt beobachtet haben könnten.

Wie Prof. Lisa Kaltenegger von der Cornell University und Jackie Faherty vom American Museum of Natural History aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/s41586-021-03596-y) berichten, haben sie in einem Umkreis von 326 Lichtjahren nach jenen Systemen gesucht, von deren potenziellen Planeten aus Erdtransits vor der „Sonnenscheibe“ unseres Zentralgestirns während der vergangenen 5.000 Jahre direkt beobachtet werden konnten.

Insgesamt konnten die Astronominnen mit Hilfe des eDR3-Katalogs der europäischen „Gaia“-Mission 1.715 Sternensysteme identifizieren. Weitere 319 Systeme werden im Laufe der kommenden 5.000 Jahre einen entsprechenden Blick auf die Erde erhalten, von dem aus die Erde damit auch als interessanter, lebensfreundlicher, belebter und von intelligentem Leben bewohnter Planet zu erkennen wäre – so denn die hypothetischen Beobachter über entsprechende Beobachtungstechnologien verfügen.

Aus Sicht eines Exoplaneten wären wir schließlich die Aliens“, erläutert Kaltenegger. „Deshalb wollten wir herausfinden, wie viele Sterne diesen Platz in der ersten Reihe beim Blick auf unser Sonnensystem einnehmen.“

Von den auf diese Weise ermittelten insgesamt 2.034 Sternensystemen befindet sich 117 Objekte weniger als 100 Lichtjahre von der Sonne entfernt. 75 dieser Systeme liegen innerhalb der Erd-Transit-Zone, können also einen Erdtransit vor der Sonnenscheibe direkt seit etwa jener Zeit beobachten, seit wir Menschen damit begonnen haben, Radiosignale auszusenden.

Bislang sind in sieben dieser Systeme Planeten bekannt. Zu diesen gehört beispielsweise das System um den nur 11 Lichtjahre entfernten Stern “Ross 128“, dessen zentraler roter Zwergstern von einem erdartigen Exoplaneten umkreist wird (…GreWi berichtete). „Potenzielle Bewohner dieses Planeten könnten seit 3.057 bis vor 90 Jahren Erdtransits beobachtet und damit vielleicht auch weitere Informationen über das Leben auf unserem Planeten erlangt haben. Auch das 45-Lichtjahre entfernte Trapist-1-System, in dem sogar sieben erdgroße Planeten bekannt sind, von denen vier ihren Stern innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone umkreisen, wird – allerdings erst in 1.642 Jahren – unsere Erde direkt beobachten können.

„Unsere Analyse zeigt, dass selbst die uns nächsten Sterne mehr als 1.000 Jahre lang Erdtransits beobachtet haben könnten oder in naher Zukunft beobachten können“, so Kaltenegger. „Auf dieser Grundlage eröffnet sich eine gesunde Zeitspanne, während derer dortige Zivilisationen unsere Erde als interessanten Planeten hätten identifizieren können.

“Noch in diesem Jahr soll mit dem Hubble-Nachfolger, dem „James Webb Space Telescope“ (JWST) ein Weltraumteleskop starten, mit dem unter anderem auch anhand von Transits – also dem Vorbeiziehen eines Planeten vor der „Sonnenscheibe“ seines Sterns – auch dessen Atmosphäre analysiert und somit nach Hinweisen auf dortiges Leben gesucht werden kann. Mit der Vision „Breakthrough Starshot“ verfolgt die „Breakthrough Inititiave“ zudem sogar das Ziel, Miniatursonden zum uns nächstgelegenen Sternsystem Alpha Centauri zu senden, wo in 4,2 Lichtjahren Distanz um den dortigen Zwergstern Proxima Centauri mindestens zwei Planeten kreisen.

„Vor diesem Hintergrund, dass wir diese Dinge entwickeln, nutzen und planen, ist es durchaus vorstellbar, dass eventuell dort existierende Zivilisationen unsere Erde bereits entdeckt haben und ähnliche Pläne zur Erkundung des Sonnensystems angestellt haben und anstellen, wie wir dies in umgekehrter Richtung tun“, so Faherty abschließend.

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Der Krieg im Untergrund


Ich hatte die vorliegende Dokumentation in bb schon mal vorgestellt. Ich hänge sie hier nochmal hinaus, da das Thema „Zerstörung der unterirdischen Basen böser Mächte“ für mich dieser Wochen einen Aktualitätsschub erfahren hat. Ich verfolge einen telegram-Kanal, da Menschen mit einem Minimum an Kommentar zusammentragen, was sie an Flügen, an Militärbewegungen und an möglicherweise damit zusammenhängenden „Natur“ – Erscheinungen feststellen.

Bei Interesse kannst Du zum Beispiel hier einsteigen: https://t.me/Q7Militaersichtungen/44906

Da war vor wenigen Tagen die Rede von tropischem Regenfall an verschiedenen Orten Deutschlands in Verbindung mit Blitz und Donner, welche mit uns bekanntem Blitz und uns bekanntem Donner wenig gemeinsam hatten. Statt Blitzen seien am Horizont feurige Lichterscheinungen gewesen, statt Donnern sei – und da stocken die Beschreibungen – gewaltiges Krachen, eben nicht wie Donner, zu vernehmen gewesen.

An einigen Orten war es verbunden mit Erschütterungen der Erde.

Im Film ist die Rede von Nordamerika, wird aufgelistet, was bereits zerstört, was noch in Händen der Schwarzen ist. Der Film stammt aus dem letzten Jahre oder gar noch älter ist er. Also nicht der aktuelle Stand wird beschrieben.

Ich meine, daß erdenweit aufgeräumt wird. Es geht es nicht nur gegen Wesen in Menschengestalt und vielleicht beseelte Menschen, welche dort unten hocken, es geht auch gegen Wesen, welche nicht aus Fleisch und Blut sind und über Technik verführen, von denen gewöhnlicher Bunzel wie ich nichts weiß.

Die höchst gelegenen Anlagen seien bis maximal 80km unter der Erdoberfläche. Du hast richtig gelesen.

Alte Anlagen, von Ausserirdischen vor Menschengedenken gebaut, befinden sich ein Mehrfaches tiefer.

Gefechtsleitstellen, Waffenlager, Technik-Entwicklungsstätten, Kindergefängnisse, was noch…

Mit dem Thema eng verbunden: Angeblich haben erdenweit schon Massenverhaftungen, Verurteilungen und Hinrichtungen stattgefunden.

Ich schreibe im Konjunktiv, um allfälligen Neuleser nicht allzusehr zu schockieren. Es geschieht, von der Öffentlichkeit nicht registriert. Es muß heimlich geschehen, damit kein Chaos ausbricht und damit „MAN“ sich in relativer Sicherheit fühlt, damit „MAN“ nicht die Flucht ergreift.

Auf, ins Neue Zeitalter. An uns ist es, den neuen Teppich zu weben jetzt schon, da SIE ihre letzten Asse und Trümpfe ausspielen, da vollzogen durch regierende Marionetten in den Regierungen von vielleicht 180 der 200 Staaten auf Erden, ausgeführt von deren Bluthunden. Gleichzeitig muß es geschehen. Wir sind gerufen, eine bessere Zukunft einzufädeln. Innerlich aufräumen, Vertrauen pflegen, Gutes tun, Schulterschluß suchen, Projekte aufziehen, schon wöchentliche Spiel- und Bastelstunden mit den Nachbarkindern ist ein Projekt. Am besten im Walde. Zusammen mit dem alten Baumkenner. Und mit dem geschickten Bastler. Baumhütte. Brücke über den Bach. Steilwand erklimmen. Im Kleinen beginnt alles Gute!

Thom Ram,

https://bumibahagia.com/2021/06/26/der-krieg-im-untergrund/

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die UFO Akten der Amerikanischen Behörden sind da!


US-Amerikanisches ORIGINAL

Übersetzung

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Neue Aufnahmen zeigen Jupitermond Ganymed wie nie zuvor


Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die erste Juno-Aufnahme des Jupitermondes Ganymed. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS

Pasadena (USA) – Die NASA-Jupitersonde “Juno” hat erstmals nach Jahrzehnten neue Aufnahmen des größten der vier Jupitermonde Ganymed zur Erde gefunkt. Die Bilder zeigen die eisige Oberfläche des Mondes, die jedoch einen darunterliegenden, potenziell lebensfreundlichen Salzwasserozean verbirgt.

Wie die NASA berichtet, handelt es sich um die ersten Nahaufnahmen von Ganymed seit fast zwei Jahrzehnten und wurden am 7. Juni 2021 während des Vorbeifluges der Sonde mit deren „JunoCam“ und der „Stellar Reference Unit star camera” erstellt. Die hochauflösenden Aufnahmen (Die Auflösung der Bilder liegt zwischen 600 Metern und einem Kilometer pro Pixel) zeigen die Oberfläche in bislang nicht erreichter Detailgenauigkeit. Zu sehen sind kleine und große Krater, deutlich voneinander abgesetzte dunkles und helles Gelände und längliche Strukturen, die möglicherweise mit tektonischen Vorgängen zu erklären sind.Juno Aufnahme von der „dunklen Seite“ Ganymeds. Copyright: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS

Juno Aufnahme von der „dunklen Seite“ Ganymeds.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS

Rund 800 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, umkreist Ganymed als größter der vier Jupitermonde seinen Planeten. Damit befindet sich Ganymed deutlich außerhalb der klassischen “habitablen Zone”, innerhalb derer sich Planeten (und damit auch deren Monde) eigentlich befinden müssen, damit aufgrund gemäßigter Temperaturen Wasser in flüssiger Form – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – existieren kann.

Dennoch gibt es auch auf derartigen Eismonden um Gasplaneten flüssige Salzwasserozeane, die jedoch unter einer kilometerdicken Eisschicht verborgen sind – beispielsweise auf dem Saturnmond Enceladus. Ob auch Ganymed einen solchen verborgenen Ozean beherbergt, war unter Planetenwissenschaftlern lange Zeit umstritten. 2015 haben Wissenschaftler dann anhand von Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop „Hubble“ deutliche Hinweise für die Existenz eines solchen Ozeans auf Ganymed gefunden (…GreWi berichtete).Grafische Darstellung des Aufbaus des größten Jupitermondes Ganymed auf der Grundlage der neusten Hubble-Beobachtungen. (Illu.). Copyright: NASA, ESA, and A. Feild (STScI), (dt.: grewi.de)

Grafische Darstellung des Aufbaus des größten Jupitermondes Ganymed auf der Grundlage der neusten Hubble-Beobachtungen. (Illu.).
Copyright: NASA, ESA, and A. Feild (STScI), (dt.: grewi.de)

Neben Ganymed beherbergen serh wahrscheinlich auch die Jupitermonde Europa (dieser ist eindeutig nachgewiesen) und Kallisto, sowie die Saturnmonde Enceladus, Titan (ebenfalls nachgewiesen), Dione und Mimas, sowie die Uranusmonde Titania und Oberon unter Eiskrusten verborgene Ozeane. Selbst der Neptunmond Triton und auch der Plutomond Charon stehen ebenso wie dessen Mutterzwergplanet Pluto im Verdacht, verborgene Ozeane zu besitzen. Das Sonnensystem ist also voll mit „verborgenen Ozeanwelten“.

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Archäologen rätseln über „Das Mädchen mit dem Finkenkopf im Mund“


Lesezeit: ca. 2 MinutenDas Skelett des Mädchens mit dem Finkenkopf im Mund aus der Tunel-Wielki-Höhle in Südpolen. Copyright/Quelle: Wojenka et al., 2021 / Prähistorische Zeitschrift / Archive der Fakultät Archäologie, Universität Warschau

Das Skelett des Mädchens mit dem Finkenkopf im Mund aus der Tunel-Wielki-Höhle in Südpolen.
Copyright/Quelle: Wojenka et al., 2021 / Prähistorische Zeitschrift / Archive der Fakultät Archäologie, Universität Warschau

Warschau (Polen) – Bereits Ende der 1960-er Jahre entdeckten Archäologen in einer polnischen Höhle das Skelett eines Mädchens. Erst jetzt wurde der Fund aber ausgewertet und analysiert. Wie sich zeigte, trug das Mädchen einen Finkenschädel im Mund. Doch das ist nicht das einzige Rätsel um die Entdeckung.

Wie das Team um Michal Wojenka von der Universität Warschau aktuell im Fachjournal „Prähistorische Zeitschrift“ (DOI: 10.1515/pz-2021-0008) berichtet, konnten sie das Skelett aus der Tunel-Wielki-Höhle in Sü auf ein Alter von nur 300 Jahren datieren. Schon dieser Umstand ist ungewöhnlich, da derart später Höhlenbestattungen in Europa höchst selten sind: „Höhlenbestattungen fehlen in Europa in historischen Zeiten im Allgemeinen. Aus diesem Grund scheint ein nachmittelalterliches Körpergrab eines Kindes mit mindestens einem Vogelkopf im Mund ein außergewöhnlicher Befund zu sein.“

Eine plausible Interpretation dieser einzigartigen Bestattung auf der Grundlage von Multiproxy-Analysen, die an den Überresten sowohl des Kindes als auch der Vogelknochen durchgeführt wurden, sei deshalb ein anspruchsvolles Unterfangen.In dieser Ausschnittsvergrößerung der Titelabbildung wird der Finkenschädel deutlich. Copyright/Quelle: Wojenka et al., 2021 / Prähistorische Zeitschrift / Archive der Fakultät Archäologie, Universität Warschau

In dieser Ausschnittsvergrößerung der Titelabbildung wird der Finkenschädel deutlich.
Copyright/Quelle: Wojenka et al., 2021 / Prähistorische Zeitschrift / Archive der Fakultät Archäologie, Universität Warschau

Die Ergebnisse zeigen, dass es sich um ein 10–12 Jahre altes Mädchen wahrscheinlich fennoskandischer oder baltischer Abstammung handelt, das in der Neuzeit starb und mit Vogelresten in der Höhle begraben wurde. Die Merkmale der Bestattung in Kombination mit genetischen Analysen und Radiokarbondatierungen sprechen dafür, dass das Mädchen während der Invasion von König Carl Gustav in Polen zwischen 1655 und 1657 mit finno-karelischen Truppen der schwedischen Garnison auf der nahe gelegenen Burg Ojców lebte. Vielleicht war es eine Soldatentochter oder ein Dienstmädchen, vielleicht aber auch sogar eine junge Prostituierte.

Die Knochen des Mädchens zeigen Anzeichen für ein reduziertes Wachstum in ihren späteren Lebensjahren, vermutlich aufgrund einer Stoffwechselkrankheit. Allerdings finden sich an dem Skelett keine Spuren von Traumata oder Hinweise darauf, die das Kind einst starb.

Im Gegensatz zum restlichen Europa sind tatsächlich bei den in der russisch-finnisches Region Karelia lebenden Menschen Bestattungen in Wäldern und Höhlen noch bis ins 19. Jahrhundert hinein dokumentiert. Begründet liegt dies in deren Glaubenswelt, die in den Wäldern eine Art Friedhof für jene Menschen sah, die in Wäldern zu Tode kamen.

Warum das Mädchen allerdings einen Finkenkopf im Mund trug, bleibt weiterhin ein Rätsel.

„In vielen Kulturen stellte man sich die Seelen von Kindern als kleine Vögel vor“, schreiben die Forschenden. „Dennoch gibt es aus dieser Zeit bislang keine bekannten Grabfunde bzw. Grabbeigaben in Form von Vögeln, ganz zu schweigen davon, dass diese im Mund eines Verstorbenen platziert wurden.

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Ufo-Bericht: US-Geheimdienst will außerirdische Technologie nicht ausschließen


Der US-Geheimdienst-Bericht zu Ufo-Sichtungen wird bald veröffentlicht. Viele Vorfälle bleiben ungeklärt. Was man vom Bericht erwarten kann.

Washington D.C. – Die Spannung in den USA steigt. Bis zum 25. Juni soll dem Kongress ein Bericht über ungeklärte Phänomene im US-amerikanischen Luftraum vorgelegt werden. Den Bericht arbeiten US-Geheimdienste aus, basierend auf Sichtungen vor allem des Militärs, darunter Pilot:innen der US-Navy. Sie wollen regelmäßig Objekte mit Hyperschallgeschwindigkeit in mehreren tausend Metern Höhe beobachtet haben. Noch bevor der Bericht öffentlich zugänglich wird, wurden bereits Inhalte klassifizierter Dokumente bekannt.

USA: Ufo-Bericht kurz vor der Freigabe

Wie die New York Times unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte berichtet, haben die US-Geheimdienste keine Beweise dafür gefunden, dass es sich bei den Sichtungen um Raumschiffe oder Technologien von Außerirdischen handelt. Allerdings wird diese Möglichkeit weder ausgeschlossen noch kann ein überwiegender Teil der Ufo-Sichtungen erklärt werden.

Bei den allermeisten der mehr als 120 gemeldeten Vorfälle in den letzten zwei Jahrzehnten seien zudem weder das Militär noch eine US-amerikanische Technologie beteiligt gewesen. Dass die Navy-Pilot:innen also etwas gesehen hatten, was die Regierung geheim halten sollte, gilt als ausgeschlossen.

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Das sei auch so ziemlich die einzige aussagekräftige Erkenntnis, die man den Dokumenten entnehmen könne. Es heißt vor allem, dass die beobachteten Phänomene in der Luft schwer zu erklären seien, insbesondere die rasante Beschleunigung der Objekte sowie ihre Fähigkeit zum schnellen Richtungswechsel und Untertauchen. Die mögliche Erklärung eines Wetterballons lasse sich aufgrund von Änderungen der Windgeschwindigkeit nicht in allen Fällen anwenden.

Viele Ufo-Sichtungen in den USA bleiben ungeklärt

Auch mögliches Mitwirken ausländischer Militärs sei untersucht worden. Wenigstens einige der Fälle führt der Geheimdienst im wahrscheinlichsten Fall auf experimentelle Technologie der US-Rivalen zurück – wohl aus Russland oder China, heißt es. Ein Regierungsbeamter habe sofort gewusst, dass es sich nicht um Technologien der USA handle. Er sei besorgt, dass Russland oder China mit Fliegern mit Hyperschallgeschwindigkeit experimentieren. Damit hätten sie die US-Forschung nämlich abgehängt.

Erst durch Druck von Kongressabgeordneten hatten das Pentagon und die Geheimdienste beschlossen, die Sichtungen als potenzielles Sicherheitsrisiko zu erkennen. Laut Michael Waltz, einem Abgeordneten der Republikaner, habe er bei den Briefings den Eindruck bekommen, dass „keiner weiß, was zu tun ist“. Waltz sagte gegenüber CNN: „Es ist verstörend. Ist es außerirdisches Leben oder haben unsere Gegner oder jemand anderes Fähigkeiten, die alles überschreiten, was wir verstehen, verfolgen oder dem wir etwas entgegensetzen können? In jedem Fall ist es wirklich schlimm.“ Piloten berichteten, dass sie Flugkörper ohne sichtbaren Motor und Abgasfahne sichten konnten. Sie steigen demnach auf Höhen von bis zu 30.000 Fuß (9,144 Kilometer) und erreichen Hyperschallgeschwindigkeit.

„Die Dinger waren den ganzen Tag da draußen“, sagte Lieutenant Ryan Graves, Pilot einer F/A-18F Super Hornet. Mit den Geschwindigkeiten, die er und andere Piloten beobachtet hätten, seien „zwölf Stunden in der Luft – elf mehr, als wir erwartet hätten“. Einige Sichtungen sind auf Video festgehalten worden. Eins aus dem Jahr 2015 zeigt ein Objekt, dass mit hoher Geschwindigkeit über dem Ozean rast, während sich die Piloten fragen, was sie gerade überhaupt sehen.

USA: Geheimdienst will Außerirdische nach Ufo-Sichtungen nicht ausschließen

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Erste UFO-Leaks: New York Times berichtet über Inhalte des bevorstehenden UAP/UFO-Berichts des Pentagons


Standbild aus einem UFO-Video der US-Navy vor dem Hintergrund des US-Capitols. Copyright: US Gov, DoD, Naval Air Systems (edit: grewi.de)

Standbild aus einem UFO-Video der US-Navy vor dem Hintergrund des US-Capitols.
Copyright: US Gov, DoD, Naval Air Systems (edit: grewi.de)

Washington (USA) – Obwohl dieser vermutlich nicht vor dem 25. Juni 2021 veröffentlicht werden wird, berichtet die “The New York Times” nun über erste angebliche Inhalte des UFO-Berichts, der im Auftrag des US-Kongresses vom Verteidigungsministerium und den US-Geheimdiensten über deren UFO-Wissen erstellt wurde. Demnach beinhaltet dieser zwar “keine Beweise für außerirdische Technologien“ könne diese Erklärung „aber auch nicht ausschließen“, so der Times-Titel.

Wie die „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf „hochrangige Regierungsmitglieder, die bereits über die Inhalte und Ergebnisse des heiß erwarteten Regierungsreports gebrieft wurden“, berichtet, soll der Bericht “mehr als 120 Vorfälle aus den vergangenen 20 Jahren” beinhalten, in denen die Untersuchungen des US-Militärs und der Geheimdienste zu dem Schluss kamen, dass es sich „nicht um (Objekte) des US-militärischen Inventars oder um US-Regierungstechnologie“ handele, so die NYT-Quellen. Diese Erkenntnis würde dann also die Möglichkeit ausschließen, dass etwa die genannten Navy-Piloten unerklärte Flugzeuge geheimer Regierungsprogramme beobachtet hätten.

Die Erkenntnis, dass es sich also nicht um das Ergebnis geheimer US-Technologien handele, sei jedoch die einzige stichhaltige Schlussfolgerung, zu der der Bericht komme. Während eine unklassifizierte (also öffentliche) Version erwartungsgemäß am 25. Juni dem Kongress vorgelegt werden und nur wenige weitere konkrete Schlussfolgerungen beinhalten soll, berichten die Regierungsquellen der New York Times weiter, dass der Bericht zwar keine Beweise dafür erbringe, dass es sich statt dessen um außerirdische Raumschiffe handelt, „dass diese Schlussfolgerung aber durch den Bericht aber auch nicht ausgeschlossen werde.“

Der Bericht schlussfolgere weiter, dass die Eigenschaften der beschriebenen, von US-Militärs beobachteten und dokumentierten Sichtungen weiterhin nur „schwer zu erklären“ seien. Zu diesen Eigenschaften der Objekte gehöre deren „Beschleunigung, wie auch die Fähigkeiten, spontan die Richtung zu wechseln oder von der Luft ins Wasser abzutauchen“. Auch jegliche Arten der seit Jahrzehnten immer wieder gerne als UFO-Erklärung vorgebrachten Idee, Piloten hätten Wetter- oder Spionageballons nicht erkannt und mit Ufos verwechselt, könne angesichts der wechselnden Windgeschwindigkeiten und weitere Wechselwirkungen der beobachteten Objekte nicht aufrechterhalten werden.

Neben dem öffentlichen Teil des Berichts werde dieser auch den bereits zuvor angekündigten „klassifizierten Anhang“ beinhalten, doch auch dieser beinhalte keine konkreten Beweise für außerirdische Raumschiffe, so die Quellen. Man sei sich allerdings bewusst, dass der Umstand, dass es einen weiterhin geheimen Teil des Berichts geben wird, weiterhin Spekulationen genau darüber befeuern werde.

Eine Vielzahl der mehr als 120 Berichte stamme von Mitgliedern der US-Navy. Zugleich untersuche der Report aber „auch Vorfälle ausländischer Militärs während der vergangenen zwei Jahrzehnte“, von denen einige Geheimdienstoffizielle glauben, es könne sich also um experimentelle Technologien feindlicher Mächte wie Russland oder China handeln.

Einer der hochrangigen Beamten, mit denen die NYT-Journalisten Julian E. Barnes und Helene Cooper sprechen konnten, „erklärte ohne Zögern, dass US-Offizielle wissen, dass es sich nicht um US-Technologie handelt“. Deshalb sei man besorgt darüber, dass es sich auch um russische oder chinesische Entwicklungen im Bereich der Überschall-Technologie handeln könnte, die dann die USA in deren Entwicklungsstand auf diesen Gebieten überflügelt hätten. Dieser Umstand sei der Grund, weshalb es weiterhin einen klassifizierten Anhang des Berichts gebe. Zahlreiche Navy-Piloten seien über die Eigenschaften der von Ihnen beobachteten Objekte besorgt gewesen, da diese „keine erkennbaren Antriebe, keine aerodynamische Merkmale (Flügel usw.) und Abgas-Signaturen aufwiesen, dennoch aber vielfache Überschallgeschwindigkeiten und Höhen von 10.000 Metern erreichen konnten.“

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Radar-Aufzeichnung der UFOs/UAPs über der USS Omaha


Standbild aus dem Video. Copyright/Quelle: US Navy / J. Corbell, extraordinarybeliefs.com

Standbild aus dem Video.
Copyright/Quelle: US Navy / J. Corbell, extraordinarybeliefs.com

Washington (USA) – Erneut der hat Dokumentarfilmer Jeremy Corbell Filmmaterial veröffentlicht, dass (mit hoher Wahrscheinlichkeit) von der US-Navy stammt und die Anwesenheit unidentifizierter Flugobjekte über dem Küstenschlachtschiff „USS Ohama“ (LCS-12) im Juli 2019 zeigt. Nachdem er bereits zuvor Infrarotaufnahmen der Omaha eines offenbar kugelförmigen Objekts, das plötzlich ins Wasser einzutauchen scheint, veröffentlicht hatte (…GreWi berichtete), handelt es sich nun um Radaraufzeichnungen unbekannten Objekte im direkten Umfeld des US-Kriegsschiffes.

Wie Corbell über seine Webseite ExtraordinaryBeliefs.com und seinen Youtube-Kanal berichtet, handelt es sich erneut um Aufnahmen aus dem „Combat Information Center“ (CIC) an Bord der USS Omaha (LCS-12), die unidentifizierte Flugobjekte auf dem Radar des Küstenschlachtschiffs als Radarziele abbilden, als dieses am 15. Juli 2019 in einem Übungsterrain vor San Diego aktiv war.Die USS Omaha. Copyright: US Navy / Public Domain

Die USS Omaha.
Copyright: US Navy / Public Domain

Insgesamt zeige das Video vier Clips mit Radar-Daten, auf denen neben einem zivilen Schiff auch mehrere unbekannte Ziele zu sehen sind. Einige der „unbekannten Ziele“ verschwinden zudem ganz plötzlich vom Radar – ein Vorgang, der sich mehrere Male ereignet haben soll.

Zu einem bestimmten Zeitraum seien insgesamt 14 (!) dieser unbekannten Ziele beobachtet worden. Die Beobachtungen gipfelten (laut Corbell) in der Aufzeichnung eines unidentifizierten, kugelfrömiges Objekts, das über die Wasseroberfläche fliegt und dann plötzlich in diese einzutauchen scheint. Trotz einer Suche mit Hilfe eines Unterwasserbootes sei weder das Objekt noch Trümmer davon entdeckt wordenStandbild aus dem Video der USS Omaha. Quelle/Copyright: Jeremy Corbell / US Navy

Standbild aus dem Video der USS Omaha.
Quelle/Copyright: Jeremy Corbell / US Navy

Neben den Radaraufnahmen sind auf dem Video auch die Kommentare der Radaroperateure zu hören, die Corbell als Transkript auf seiner Webseite veröffentlicht hat. Aus diesen geht hervor, dass einige der unidentifizierten „Ziele“ sich offenbar ungewöhnlich schnell fortbewegen. Während sich eines der Ziele (Track 781) zunächst mit 46 und dann 50 Knoten fortbewegt, (was bereits 85 bzw. 92 km/h in etwa der Höchstgeschwindigkeit von Schnellbooten entspricht) wird seine Geschwindigkeit kurz drauf mit 138 Knoten (255 km/h) angegeben. Zum Vergleich: Eine Cessna 172 P erreicht ihre Höchstgeschwindigkeit bei 233 km/h. Zudem bemerkt einer der Radaroperateure, dass dieses Objekt plötzlich umdreht.

Unklar erscheint derzeit allerdings, ob die Objekte, die man auf dem Radar sieht, sich durch die Luft oder zu Wasser fortbewegen. Allerdings erklärt Corbell, dass es sich um Objekte gehandelt habe, die mehr als eine Stunde lang geflogen seien, dass aber weder die Start- noch Landeorte der Objekte bekannt seien. Diese Anmerkungen deuten demnach auf Flugobjekte hin.

Weiterhin erklärt Corbell, die Aufnahme sei Teil eines Geheimdienstbriefings der „Unidentified Aerial Phenomena Task Force“ (UAPTF), der erst im vergangenen Herbst offiziell neu gegründeten UFO/UAP-Untersuchungseinheit des US-Pentagons. Über die genauen Wege all der bislang von ihm veröffentlichten Aufnahmen schweigt sich Corbell weiterhin aus. Allerdings hat das US-Pentagon selbst bislang alle von Corbell veröffentlichten UAP-Aufnahmen als von Navy-Piloten und -Personal stammend authentifiziert und bestätigt. Bislang hält man sich sowohl bei der Navy als auch beim Pentagon jedoch mit jeglichen weiteren Informationen und Kommentaren darüber, was die Aufnahmen zeigen oder zu welchen eigenen Schlussfolgerungen man bei deren Analysen gekommen ist, noch zurück.

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung lag noch keine Aussage des Pentagons zu den von Corbell nun veröffentlichten Radaufnahmen vor.

Im vergangenen Dezember hat der US-Kongress vom US-Verteidigungsministerium und den US-Geheimdiensten binnen 180 Tagen die Erstellung eines öffentlichen „UFO-Berichts“ eingefordert, der – wenn es bei besagter Deadline bleibt – also Ende Juni 2021 veröffentlicht werden soll. Noch vor kurzem hat das Pentagon u. a. gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) die Arbeiten an diesem Bericht und die Absicht bestätigt, dass man sich an die Rahmenbedingungen und Vorgaben halten wolle 

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ICER: Alien-Hypothese-Vertreter gründen Netzwerk für Extraterrestrische Forschung


UFO-Forscher und Wissenschaftler aus 27 Ländern, die die sogenannte ExtraTerrestrische Hypothese (ETH), also eine intelligente außerirdische Herkunft und Natur als Erklärung für das UFO/UAP-Phänomen favorisieren, haben sich zur „International Coalition for Extraterrestrial Research“ (ICER) zusammengefunden.

Laut der ICER-Pressemitteilung ist die „Koalition für Extraterrestrische Forschung“ der Ansicht, dass es „an der Zeit ist, das UFOPhänomen von dem seit Jahrzehnten bestehenden Stigma zu befreien und ernsthafte wissenschaftliche Studien in Angriff zu nehmen. Hierfür sollen alle verfügbaren Informationen gesammelt und analysiert werden, zudem will ICER die Bevölkerung mit Programmen auf die Existenz fremder Intelligenzen und die zu erwartenden tief greifenden Auswirkungen auf die Menschheit vorbereiten. Auch sollen friedliche Beziehungen zu diesen Intelligenzen gefördert werden. ICER hat sich zum Ziel gesetzt, diese Diskussion auf die höchsten Regierungsebenen zu bringen, einschließlich der Vereinten Nationen.“

Die ICER-Forscher zeigen sich davon überzeugt, dass das UFO/UAP-Phänomen nicht nur real ist, sondern auch „intelligent agiert und wahrscheinlich außerirdischen bzw. nicht-menschlichen Ursprungs ist“. Hierzu erläutert die Forschungskoalition weiter: “ICER ist der Überzeugung, dass alle Länder und Staaten sich jetzt drauf vorbereiten müssen, dass die Erde von nicht-menschlichen Intelligenzen besucht wird und schlägt hierzu Informations- und Bildungsprogramme vor, die auf einen solchen Kontakt und seine weltweiten Auswirkungen vorbereiten sollen.“ Hierzu plant man, “diese Diskussion auf höchste Regierungsebenen der Länder und auch der Vereinten Nationen zu tragen“.

Der Forschungskoalition stehen mit Dr. Roberto Pinotti der Gründer des italienischen Centro Ufologico Nazionale (CUN) und Garry Heseltine ein ehemaliger britischer Polizeikommissar vor, der nach einer eigenen UFO-Sichtung eine Datenbank für UFO-Sichtungen durch Polizeiangehörige (PRUFOS) ins Leben gerufen hatte. Der deutsche ICER-Vertreter ist Robert Fleischer von „Exopolitik Deutschland“. Darüber hinaus sind auch der berühmte UFO-Forscher und Ingenieur Erling P. Strand, der seit Jahrzehnten die Hessdalen-Phänomene in Norwegen erforscht; der irische SETI-Astronom Dr. Eamonn Ansbro und der Astrophysiker Prof. Lachezar Filipov, der die Ausbildung der bulgarischen Astronauten begleitete, beteiligt.

  • Die ICER-Webseite finden Sie HIER
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