Es knallt und bebt – weltweit: Experten haben keine Erklärung


Es knallt und bebt – weltweit: Experten haben keine Erklärung

Die US-Seite WorldNetDaily berichtet aktuell über “mysteriöse Knalle“, welche auf der ganzen Welt für Unruhe und Ratlosigkeit sorgen. Demnach habe es in der jüngeren Vergangenheit an verschiedensten Orten weltweit sehr laute Knalle gegeben, welche gar zu erdbebenähnlichen Erschütterungen am Boden geführt haben:

War es ein Überschallflugzeug? Ein Meteor? Eine Explosion am Boden? Das Ende der Welt, wie wir sie kennen?

Diese Fragen stellen sich Experten und Laien auf der ganzen Welt. Seltsame, laute, mysteriöse Knalle wurden nicht nur auf der ganzen Welt gehört, sondern auch gespürt und haben von Alabama bis Michigan, von Idaho bis Kalifornien, von Russland bis Dänemark Gebäude und Nerven erschüttert.

Dem Bericht nach habe es in Alabama am Dienstag vergangener Woche einen Knall gegeben, welcher in 11 Counties [vergleichbar mit unseren Landkreisen] gehört und gespürt wurde – ein Erdbeben als Ursache sei jedoch ausgeschlossen. Am Tag drauf sei ähnliches in Idaho geschehen und die Behörden sind in Erklärungsnot, wie auch in Michigan, wo es am vergangenen Samstag geknallt habe. Niemand kann sagen, woher diese lauten Knalle kommen, welche offenbar energiegeladen genug sind, um spürbare Erschütterungen am Boden auszulösen.

Die Ereignisse sind keineswegs neu, rücken jedoch aufgrund ihrer Mehrung jetzt erst ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Bereits am 25. Oktober wurde der Süden des US-Bundesstaates New Jersey erschüttert und dieses Ereignis wurde bis nach Philadelphia gehört und gespürt. Ein Erdbeben wurde von den Behörden auch hier als Ursache ausgeschlossen und über einen Überschallknall eines von einer Marinebasis im östlichen Maryland stammenden Militärflugzeugs spekuliert, doch von dort hieß es, dass zu der Zeit keine Flugzeuge in dem betreffenden Gebiet in der Luft gewesen seien.

Auch im australischen Sydney kam es zur etwa gleichen Zeit im Laufe der Nacht zu einem Ereignis derselben Art, welches die Anwohner in der betroffenen Region aufgrund der enormen Lautstärke aus dem Schlaf riss. Mehrere erschütternde Knalle soll es dort gegeben haben, welche mit “Blitzen blendend weißen Lichts“ einhergingen. Deshalb wurden die Knalle einem Gewitter zugeschrieben, doch gab es zu dem Zeitpunkt dort kein Gewitter …

Auch in Russland, Dänemark, Florida, Louisiana und Texas habe es Berichten nach geknallt, am 2. November im kalifornischen San Diego, am 3. November in Minnesota, am 4. November in Oregon und am 8. November in Tennessee. “Was läuft hier?“, fragt der Bericht wohl zurecht, da offenbar niemand eine Erklärung für diese Ereignisse im Angebot hat:

Niemand gibt eine offizielle Erklärung für die meisten der Ereignisse ab. Die Experten sind ebenso ratlos, wie die Anwohner, welche die befremdlichen Geräusche erleben – samt den erdbebenähnlichen Schockwellen, welche mit ihnen einhergehen.

Eine per ePost Meldung eines aufmerksamen Lesers vom gestrigen Nachmittag lässt in diesem Zusammenhang aufhorchen:

Heute soll in Zug in der CH ein Erdbeben stattgefunden haben. Um 10.22 Uhr! Ich wohne ca. 40 km entfernt. Ich bemerkte eine starke Erschütterung. Dauer ca. 1/2 Sekunde.

Von der Art und der Dauer kenne ich dies nur von Sprengungen von großen Mengen Munition. Einzig der Knall fehlte.

Schweizerischen Medien nach, habe sich im Kanton Zug um 10:22 Uhr ein Erdbeben ereignet, welches zunächst mit der Stärke 3,7 auf der Richterskala angegeben, später jedoch vom Schweizerischen Erdbebendienst auf 3,3 reduziert wurde:

Interessant an dem Erdbeben in der Schweiz ist die Tatsache, dass auch hier mehrfach die Rede von einem “lauten Knall“ ist. Der Tagesanzeiger berichtet:

»Mein Schreibtisch hat vibriert (…) es dauerte etwa 20 Sekunden«, meldet ein Leserreporter aus Unterentfelden AG. Ein weiterer Leser aus Steinhausen schreibt: »Zuerst eine Art Donner und dann hat es kurz gerüttelt.« Auch eine Leserin aus Oberwil bei Zug berichtet von einem »lauten Knall«.

Bei Blick heißt es:

BLICK-Leserin Sandra Niederberger (49) aus Oetwil am See ZH war alleine mit ihrer Hündin Wendy zu Hause, als sie aus dem dritten Stock ihres Einfamilienhauses plötzlich »einen unglaublichen Knall« hörte. »Es fühlte sich so an, als ob sich der Dachstock weggeflogen und runtergeknallt wäre«, sagt sie zu BLICK. […]

Twitter-User @veryconfusedcat schreibt: »Hmm… kein Erdbeben gespürt (ca. 12 km entfernt), aber die Fensterscheiben haben vorhin mal ohne erkennbaren Grund ziemlich geknackst. …« […]

»Ich war zu Hause im Büro, als plötzlich die Scheiben zitterten. Ich habe zunächst gar nicht realisiert, was es war. Es kam mir vor wie ein Überschallknall, bloss, dass der Knall fehlte [???]. Ich wohne nur 10 Kilometer Luftlinie vom Epizentrum entfernt. …«

Offenbar knallt es derzeit weltweit und zeitgleich kommt es zu Erschütterungen des Bodens. Selbstverständlich werden die Schocks aufgezeichnet und der Richterskala zugeordnet, doch eine Erklärung für den überall berichteten »lauten Knall« gibt es nirgends. Wer oder was geht da wohl zu Werke?

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Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte, Tierschutz
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